Kategorie: Spielen mit Enkel, Opa und Oma

Gartenspiele

spielen im Garten der Großeltern mit den Enkeln in Coronazeiten
© grossvater.de – Gartenspiele mit Opa und Enkel

Unter Beachtung der Abstandsregel können Großeltern sehr gut mit ihren Enkeln im Garten oder auf einer Freifläche spielen.
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Kinderseilbahn

Kinderseilbahn
© grossvater.de – Kinderseilbahn

Für kleinere Kinder ist das Spielen mit der Playmobil-Seilbahn oder einer Körbchen-Seilbahn draußen im Garten oder drinnen angesagt. Größere Kinder lieben eine schnelle und lange Seilbahn im Garten.
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Murmeln spielen

Murmeln spielen
© grossvater.de – mit Murmeln spielen
Dies sind die Klicker von Opa und er stellt hier die verschiedenen Spieltechniken ausführlich vor.
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Wasserspiele für Kinder im Garten

Wasserspiele für Kinder
© grossvater.de – Wasserspiele im Garten von Opa
Wenn es im Sommer schön warm ist, spielen die Enkelkinder sehr gerne mit Wasser.
Wir stellen hier unsere Wasserspiele für den Garten vor.
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Puppentheater spielen daheim

Puppentheater zu Hause spielen
© grossvater.de – Puppentheater zu Hause spielen
Kreativität, Spass, Leidenschaft, Phantasie und vieles mehr bedeutet für Opa und die Enkelkinder das Puppentheater spielen zu Hause.

Schlüsselspiele

Schlüsselspiele ab 2 Jahren

Es lassen sich in jedem Haushalt viele nicht mehr benötigte Schlüssel und auch Schlösser finden. Ab 2 Jahren kann es losgehen mit den Schlüsselspielen.
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Spielen mit dem Enkel

spielen mit Opa und Enkel
© grossvater.de – Opa spiele mit deinem Enkel

Spielen ist das wichtigste Grundbedürfnis eines jeden Kindes.
Also Opa spiele mit deinem Enkel so häufig du kannst.

Hierbei kann es sich entfalten, es erlebt die Welt der Erwachsenen nach und begreift so wichtige Zusammenhänge.
Es lernt, wie Dinge funktionieren, und probiert sich selbst und seine Fähigkeiten aus. Dabei ist Spielen sowohl körperlich als auch geistig anstrengend und führt zu müden, dennoch aber ausgeglichenen Kindern.

Kinder sind neugierig und wollen die Welt wortwörtlich begreifen.

Sie fassen alles an, beobachten jede Bewegung und können sich in kleine Details vertiefen, die ein Erwachsener kaum noch beachtet.
Sie entdecken überall bemerkenswerte Dinge und erfreuen sich an Kleinigkeiten.

Dabei sorgt diese Neugier für eine gesunde Entwicklung, denn jeder neue Eindruck trägt dazu bei, dass sich die Strukturen im Hirn besser ausbilden, dass sich die Hirnhälften besser vernetzen und dass die ständige Anregung zur Bildung neuer Hirnzellen beiträgt.

Spielen macht schlau und dafür braucht es noch nicht einmal eine besondere Förderung.
Der Alltag ist Förderung genug!

Das Spielen mit dem Opa fördert das Enkelkind

Du als Opa wirst merken, wenn der normale Alltag nicht mehr ausreicht und dein Enkelkind eine andere Förderung braucht.

Beobachte es beim Spielen und versuche herauszufinden, ob der kleine Schatz neue Anregungen braucht. Lest gemeinsam, hört euch Hörspiele an und probiert euch in Experimenten.

Lass dem Enkel aber auch immer genügend Freiraum, um sich selbst auszuprobieren und die eigenen Grenzen auszuloten.

Jede neue Erfahrung trägt zur Entwicklung des Kindes bei und hilft ihm, die Welt besser zu verstehen, sich in ihr zurechtzufinden und den eigenen Platz im Leben zu definieren.

Das Spielen im Kleinkindalter legt neben einigen anderen Einflüssen den Grundstein für ausgeglichene, kompetente und intelligent agierende Erwachsene!

Diese Spiele kann Opa und Oma mit seinem Enkel machen

1. Kartenspiele mit den Großeltern

Kartenspiele mit Opa und Enkel
© grossvater.de – Kartenspiele mit Opa und Enkel

Angesichts der Menge an Kartenspielen, die auf dem Markt erhältlich sind, ist es an dieser Stelle schwer, sie alle aufzuzählen.

Wir haben uns daher auf eine Auswahl an Kartenspielen beschränkt, die wir entsprechend dem Alter der Kinder ausgesucht haben.

Wichtig:
Manchen Kindern fällt es noch schwer, die Karten zu halten. Für sie sind daher spezielle Kartenhalter ideal, in die sie die Karten stellen können. Perfekt zur Frustminimierung!

Als Kartenspiele für kleine Kinder eignen sich vor allem Quartetts mit Tieren, Schwarzer Peter, Mau Mau oder die Kinderspielkarten von Die Maus.

Sind die Kinder schon etwas größer, kommt natürlich UNO auf den Tisch.

Dieses Kartenspiel funktioniert ähnlich wie Mau Mau und wird teilweise sogar als einfacher empfunden.

Sehr spannend sind auch diese Kartenspiele:

  • Ligretto: Die Karten müssen so schnell wie möglich abgelegt werden, die Spieler spielen alle parallel.
  • Drecksau: Bei diesem Spiel müssen Schweine dreckig und wieder sauber gemacht werden. Das Spiel ist wirklich kurzweilig und sorgt schon allein wegen seines Namens für Vergnügen bei Kindern.
  • 6 nimmt: Hierbei geht es um Hornochsen, die gesammelt werden müssen bzw. die eigentlich niemand haben will. Der mit den wenigsten Hornochsen gewinnt!

Kinder ab zehn Jahren sind gute Gegner und können schon erstaunliche Fähigkeiten unter Beweis stellen.
Sie spielen „Wizard“, „Halt mal kurz“ oder „Catan“ als Kartenspiel.
Selbst Rommé und Skat können schon gespielt werden.

2. Tischspiele mit den Großeltern

Tischspiele mit Opa und Enkel
© grossvater.de – Tischspiele mit Opa und Enkel

Tischspiele sind in unzähligen Varianten auf dem Markt erhältlich.

Das beliebte „Mensch, ärgere dich nicht!“ gehört wohl zur Grundausstattung eines jeden Haushalts (ob mit oder ohne Kinder), auch ein Schachspiel muss unbedingt vorhanden sein.

Schon mit kleinen Kindern ab drei Jahren lässt sich zum Beispiel „Lotti Karotti“ spielen, das tolle Hasenspiel, bei dem es nicht um die Wurst, sondern um die Möhre geht.

Kinder ab fünf Jahren spielen gern „Stone Age Junior“ und erfahren gleichzeitig einiges über die Steinzeitwelt. „Kikeribumm“ oder „Jenga“ sind Geschicklichkeitsspiele, bei denen schon Kinder ab 3,5 Jahren mitmachen können.

Versuche einfach, ob es dein Enkel schon schafft und „mogele“ das Spiel aus, wenn du merkst, dass das Kind überfordert ist.

Es geht nicht darum, dass das Kleine immer gewinnen muss, aber es muss das Gefühl bekommen, eine reelle Chance zu haben.

Tolle Spiele für den Tisch sind auch das Mausspiel, bei dem ein Becher (die Katze) die kleinen Mäuse fangen muss.
Die Kinder ziehen ihre Mäuse hoffentlich schnell genug weg!

Dann sind an dieser Stelle natürlich die Klassiker zu nennen, zu denen Halma und Mühle, Dame und das Leiterspiel zählen.

Tipp:
Investiere in eine umfassende Spielesammlung, hier findet ihr garantiert immer etwas, das zum jeweiligen Alter sowie zur aktuellen Laune deines Enkelkindes passt.

3. Bewegungsspiele für drinnen

Bewegungsspiel mit Opa und Enkel
© grossvater.de – Bewegungsspiele mit Opa und Enkel

Manchmal gibt es einfach Tage, an denen ist Bewegung draußen nicht möglich.
Vielleicht hat dein Enkel auch gar keine Lust, nach draußen zu gehen?

Bewegung ist dennoch wichtig und mit ein wenig Geschick bekommst du deinen Enkel dazu, sich drinnen ein wenig auszutoben.

Natürlich kannst du einfach in ein Zimmertrampolin investieren und lässt das Kind hüpfen, bis es müde ist.

Ihr könnt aber auch die „Reise nach Jerusalem“ spielen und spannt dafür die Nachbarskinder und die Oma mit ein.
Du kannst auch einen kleinen Parcours aufbauen, bei dem dein Enkel unter Stühlen und Tischen durchkrabbeln, die Treppe hinauf- und hinunterlaufen muss, auf einem Springseil balanciert und zwischendurch ein (gekochtes) Ei balanciert.

Ein großes Wohnzimmer lässt sogar Seilspringen und Gummihopse zu!
Ihr könnt vielleicht auch „Fitnesscenter“ spielen und turnt auf einigen ausgelegten Matten. Rolle vorwärts, rückwärts laufen, ein Kopfstand, ein paar Yoga-Übungen: Fraglich ist hierbei nur, ob eher die Muskeln des Bewegungsapparates oder die Lachmuskeln trainiert werden!

Müde wird dein Enkel dabei auf jeden Fall.

Mit kleinen Kindern lassen sich drinnen auch wunderbar Ballspiele organisieren, wobei es weniger ums Werfen als vielmehr um das Rollen des Balles geht.

Kaufe unterschiedlich große Bälle und vielleicht auch verschieden geformte Gymnastikbälle, und den Bewegungsspielen steht nichts im Wege.

4. Fingerspiele mit Opa und Oma

Fingerspiele mit Opa und Enkel
© grossvater.de – Fingerspiele mit Opa und Enkel

Fingerspiele regen die Motorik an und sind ein wichtiges Lernspiel für Kinder. Schon einem Baby kannst du etwas vorspielen, malst dir dafür die Fingerkuppen an oder nutzt kleine Fingerpüppchen.

Die folgenden Spiele stehen bei allen Kindern hoch im Kurs:

  • Das ist der Daumen
  • Zehn kleine Zappelmänner
  • Himpelchen und Pimpelchen
  • Hast ´nen Taler

Ältere Kinder lieben auch das Fadenspiel, das dir sicherlich ebenfalls aus der eigenen Kindheit im Gedächtnis geblieben ist.

Du nimmst einen Faden auf vier Finger, dieser Faden muss auf verschiedene Arten abgenommen werden.
So entstehen immer wieder neue Figuren, bis am Ende ein heilloses Wirrwarr steht.

Bei Fingerspielen mit kleinen Püppchen auf den Fingern können Geschichten und Märchen erzählt werden.

Vielleicht spinnt das Kind die Geschichte auch weiter und verhilft ihr zu einem immer neuen Ende?

Größere Kinder greifen auch selbst zu den Puppen und spielen einfach mit.Sie werden ein Teil der Geschichte, was ihre eigene Wahrnehmung stärkt und der Sprachförderung zuträglich ist.

5. Denkspiele mit dem Enkelkind

Denkspiele mit Opa und Enkel
© grossvater.de – Denkspiele mit Opa und Enkel

Kleinkinder lieben Puzzles, denn sie können bei diesen Legespielen zahlreiche Sinneserfahrungen machen.
Teilweise ist es erstaunlich, wenn ein Kind, das noch nicht einmal richtig sprechen kann, bereits Puzzle mit 60 oder mehr Teilen zusammenlegt.

Das bildliche Vorstellungsvermögen der Kleinen ist sagenhaft!

Auch Memory ist schon für kleine Kinder wunderbar geeignet und setzt auf eine gute Wahrnehmungs- und Merkfähigkeit.

Erstaunlich ist, dass Erwachsene im Memory meist gegen ihre Kinder verlieren, denn die Kleinen sind darin einfach unschlagbar.

Die Klassiker wie „Ich sehe was, was du nicht siehst“ oder „Stadt, Land, Fluss“ können sowohl bei dir zu Hause als auch unterwegs gespielt werden.

Das erstgenannte Spiel lässt sich für kleine Kinder abwandeln, sodass es nicht um Farben, sondern um Gegenstände oder Personen geht.

Für das zweite Spiel müssen die Kinder wenigstens in der vierten Klasse sein, damit sie überhaupt einige Städtenamen kennen und diese mit einem Anfangsbuchstaben in Verbindung bringen.

Sehr beliebte Denkspiele sind auch „Tabu“ und „Activity“, welche es beide in der Junior-Version gibt.

Hier kommt Spaß für die ganze Familie auf und diese Spiele sollten bestenfalls mit mehr als nur zwei Personen gespielt werden.

Nicht zuletzt sei an dieser Stelle Schach erwähnt, auch hierbei entwickeln Kinder rasch Fähigkeiten, die dich erstaunen werden.

Für Schach sollten die Kinder wenigstens sechs bis sieben Jahre alt und in der Lage sein, strategisch zu denken.

Spiele aus entwicklungsphysiologischer Sicht

Manche Spiele, mit denen sich Kinder die Zeit vertreiben, scheinen durchaus fragwürdig zu sein und weder deren Inhalt noch der entwicklungsphysiologische Nutzen erschließt sich für einen erwachsenen Beobachter.

Opa sollte sich daher bestenfalls für die gemeinsame Zeit Spiele überlegen, die nicht nur Spaß machen, sondern auch gewinnbringend sind.

Natürlich muss nicht jedes Spiel unter dem Motto des Nutzens und der Sinnhaftigkeit stehen – Herumblödeln ist immer erlaubt!

Die folgenden Spielformen sind für dein Enkelkind sicherlich wunderbar geeignet:

1. Reaktionsspiele

Sobald Kinder ihren Körper kennen, sollten sie an Reaktionsspiele herangeführt werden.

Sie trainieren damit ihre Reaktion und steigern die Konzentrationsfähigkeit.

Ganz nebenbei wird die geistige und körperliche Beweglichkeit trainiert.

Kinder ab ca. vier Jahren finden Tanz- und Abklatschspiele, Fangen, Plumpssack und Ballspiele toll.

2. Gruppenspiele

Damit Gruppenspiele möglich sind, musst du ein paar Kinder finden, die mitmachen.
Vielleicht hast du auch mehrere Enkel, die du dafür begeistern kannst?

Die Kinder lernen dabei, sich gegenseitig zu helfen, auf Regeln zu achten und auch einmal verlieren zu können.

Rücksichtnahme, Selbstbeherrschung und Fairness werden von Kindern ab vier Jahren bei Brett- und Wettspielen, Rollen- und Ratespielen geübt.

3. Bewegungsspiele

Kinder müssen sich bewegen können, denn sie trainieren damit ihre motorischen Fähigkeiten ebenso, wie sie ein seelisches Gleichgewicht finden.

Es ist daher wichtig, dass dein Enkel immer die Möglichkeit hat, sich genügend zu bewegen.

Nicht körperlich ausgelastete Kinder werden schlecht gelaunt, können sich nicht konzentrieren und fühlen sich nicht im Gleichgewicht.

Das gilt für Kinder ab dem Zeitpunkt, an dem sie sich bewegen können – manche drehen sich schon mit drei Monaten auf den Bauch und wollen bereits jetzt nicht in ihrem Bewegungsdrang eingeschränkt werden.

4. Entspannungsspiele

Auch wenn sich Kinder liebend gern bewegen, brauchen sie doch ab und zu die Möglichkeit, unter Anleitung Beruhigung zu finden.

Entspannungsspiele sind dafür hervorragend geeignet und sind bereits für Kinder ab zwei bis drei Jahren optimal.

Fantasiereisen, kleine Entspannungsübungen, Spiele mit Seifenblasen oder Badeschaum sind ideal, um den Stress des Tages oder einer bestimmten Situation abzumildern.

Selbst das Schütten von Wasser von einer Schüssel in eine andere wirkt beruhigend und kann so mancher Stresssituation die Schärfe nehmen.

5. Konstruktions- und Konzentrationsspiele

Bei Konstruktionsspielen lernen Kinder, sich Raum und Materialien vorzustellen.

Sie finden heraus, was sie tun können, um ein gewünschtes Ergebnis zu erhalten, um ein Haus mit Legosteinen zu errichten oder eine Figur aus Magneten aufzubauen.

Konstruktionsspiele fördern das räumliche Vorstellungsvermögen, die Konzentration und lassen Kinder Gesetzmäßigkeiten erkennen.

Ab ca. fünf Jahren ist dein Enkel alt genug für Bausteine und Co., doch bereits kleine Kinder ab 1,5 Jahren erfreuen sich an Steckspielen und ersten Memoryspielen.

6. Sprachspiele

Kinder müssen umfangreiche Möglichkeiten bekommen, um sich auszudrücken.

Schon ab einem Alter von zwei Jahren haben sie einen erstaunlich großen passiven Wortschatz und verstehen Geschichten und Märchen.
Selbst können sie sich immer besser ausdrücken und erweitern im Spiel ihre Sprachkompetenz.

Betrachte mit deinem Enkel Bilderbücher, erzähle ihm Geschichten und lass dir alles erklären, was das Kind gerade baut oder malt.

7. Spaßspiele

Spaßspiele lassen sich am besten in einer Gruppe erleben, wobei das Gemeinschaftsgefühl gestärkt wird.
Wenn ein Kind Quatsch macht und die anderen darüber lachen, stärkt das das Selbstbewusstsein des Kindes und ist eine wichtige Erfahrung emotionaler Art.

Kinder ab drei Jahren lieben derartige Spiele und sind zum Beispiel für Wasserspiele, das Erfinden unsinniger Wörter oder für Spaßkämpfe immer zu haben.

8. Ratespiele

Kinder lieben Raten und Rätseln, haben dabei das Gefühl, dass das eigene Wissen auf die Probe gestellt wird.
Gleichzeitig erweitern sie nebenbei ihr Wissen.

Das Kind muss aber immer das Gefühl haben, dass es die gestellte Aufgabe auch meistern kann, andernfalls werden sich Frustration und Unlust bemerkbar machen.

Ratespiele erweitern aber nicht nur das Wissen und den Wortschatz, sondern wirken auch positiv auf Gedächtnis und Konzentrationsfähigkeit.
„Ich sehe was, was du nicht siehst“, Farbenraten, Märchenraten oder ähnliche Spiele sind für Kinder ab vier Jahren ideal.

9. Übungsspiele

Kinder saugen die Eindrücke aus ihrer Umwelt geradezu in sich auf, sammeln in jeder Situation Erfahrungen und lernen bei allem, was sie tun.

Neues wird durch Ausprobieren und Wiederholen geübt, daher sind Übungsspiele ideal für Kinder. Die auditive Wahrnehmung wird sogar schon vor der Geburt gefördert, wenn zum Beispiel die werdende Mama eine Spieluhr auf den Bauch legt.

Später dann begreifen Kinder ihre Umwelt wortwörtlich, sie lernen alle Gegenstände durch Anfassen kennen.
Durch Sinneserfahrungen bauen sich Gefühle auf, die wiederum mit einem bestimmten Gegenstand oder mit einer Situation verbunden werden.

Betrachte mit deinem Enkel künstlerische Werke, hört Musik, macht Experimente und kostet verschiedene Lebensmittel – die Palette an Möglichkeiten ist schier unendlich!

10. Experimentierspiele

Physikalische Gesetzmäßigkeiten lassen sich wunderbar über Experimente erkennen, auch naturwissenschaftliche Erfahrungen werden darüber ganz leicht möglich.

Kinder lernen, genau zu beobachten und sich zu konzentrieren, sie müssen Anweisungen bzw. Experimentierabfolgen genau befolgen und ihren Wunsch nach Aktivität einen Moment zurückstellen.

Sorge dafür, dass dein Enkel ausreichend verschiedene Materialien zur Verfügung hat, und sammle Ideen für altersgerechte Experimente.
Solche lassen sich übrigens schon mit Kleinstkindern ab sechs Monaten durchführen – Sand, Eis, Ästchen, Watte oder andere Naturmaterialien werden schon diesem Alter liebend gern entdeckt.

11. Rollenspiele

Rollenspiele kennen wir alle und sehen sie auch alltäglich bei den Kindern.
Diese spielen die Welt der Erwachsenen nach, wechseln in verschiedene Geschlechterrollen, Berufe und Lebenslagen.
Schon ab dem ersten Lebensjahr beginnen die Kleinen damit, die Welt der Großen nachzuempfinden und machen unterschiedliche Erfahrungen dabei.

Wichtig:
Schränke deinen Enkel dabei nicht ein, das Kind soll ruhig alle Rollen annehmen dürfen, die es mag!

12. Musikspiele

Kinder lieben Musik und entwickeln bereits im Kleinkindalter gewisse Vorlieben für Musikstile und Rhythmen.
Angesprochen wird mit Spielen wie Trommeln (auch gern auf Töpfen!), Musikhören, Kreisspielen, Tanzen und Singen der gesamte soziale und emotionale Bildungsbereich.

Durch Musik können auch andere Erfahrungen besser aufgenommen und verknüpft werden.

13. Wahrnehmungsspiele

Kinder möchten ihre Beobachtungen mitteilen und sie mit anderen teilen.

Sie brauchen die Bestätigung, dass andere auch manche Dinge gesehen, gerochen, gefühlt haben. Sie wollen ihre eigenen Erfahrungen vergleichen und erweitern damit auf spielerische Art die eigene Wahrnehmungsfähigkeit.

Beobachte doch einmal mit deinem Enkel Käfer oder Ameisen, spürt den Wind, spielt Verstecken oder beobachtet Dinge in der Natur.