Holzwürfel-Puzzle mit verschiedenen Gesichtsausdrücken
Holzwürfel-Puzzle mit verschiedenen Gesichtsausdrücken

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Face Changing Building Blocks

Das Würfel-Puzzle-Spiel „Face Changing Building Blocks“

Verschiedene Gesichtsausdrücke werden mit diesem rasanten Spiel für ein bis vier Mitspieler gelegt.
Eines vorweg: Ich habe es mit meinen Enkelkindern gespielt und sie waren begeistert.
Es macht wirklich Spaß, das Blockpuzzle zu legen, doch jeder sollte genau hinschauen, damit der gewünschte Gesichtsausdruck am Ende auch entsteht.

Video: So zügig können Kinderhände ein Holzpuzzle richtig zusammenbauen.

Die Spielanleitung ist sehr schlecht übersetzt, aber dafür bringt das Puzzeln nach den richtigen Gesichtsausdrücken viel Spass, nicht nur den Kindern!

So wird gespielt

Vereinfacht gesagt: Jeder nimmt eine Karte und versucht, das Gesicht entsprechend der Vorlage aufzubauen. Wer dies schafft, drückt die Glocke. Die Karte darf behalten werden. Sieger ist, wer als Erstes zehn Karten gesammelt hat.

Zuerst werden für das Spiel alle Karten auf den Tisch gelegt. Sie kommen farblich sortiert in die Mitte. Jeder wählt jetzt eine Farbe und nimmt sich den entsprechenden Stapel mit den Karten. Die Karten werden nacheinander umgedreht und es muss versucht werden, das gesuchte Gesicht zu legen.
Wer ist am schnellsten?

Förderung der motorischen Fähigkeiten

Mit dem Spiel lassen sich die motorischen Fähigkeiten ebenso verbessern wie die Hand-Augen-Koordination. Auch das logische Denken bleibt nicht auf der Strecke. Das Spiel eignet sich für alle Generationen und ist mitnichten nur etwas für kleine Kinder.
Auch Oma und Opa haben ihren Spaß dabei.

Besonders positiv: Das Holz der Puzzle-Würfel ist umweltfreundlich produziert, die verwendete Farbe auf Wasserbasis ist ungiftig.
Die Montessori-Würfel sind für Kinder ab drei Jahren geeignet, je nach kognitiven Fähigkeiten vielleicht auch etwas eher.

Einfach ausprobieren!

Gesichtsausdrücke mit Kindern trainieren

Die Kommunikation mit anderen Menschen läuft nicht nur auf verbaler Ebene ab.
Die Mimik ist ebenso wichtig und manche Menschen sind diesbezüglich tatsächlich ein offenes Buch.
Sie halten sich vielleicht mit Worten zurück, sagen über die Mimik aber deutlich mehr.
Ausgedrückt werden können verschiedene Emotionen, die sich mimisch gesehen deutlich unterscheiden. Normalerweise sind Menschen wahre Meister darin, diese Emotionen zu erkennen.
Doch gerade Kinder müssen erst lernen, feine Unterschiede zu erkennen. Gemeint ist hier nicht der Unterschied zwischen Trauer und Freude, sondern eher zwischen Überraschung, Freude und ähnlichen Empfindungen, die sich in ihrem mimischen Ausdruck ähneln.
Dabei gibt es sieben Basis-Emotionen.

Die Basis-Emotionen im Überblick

Die folgenden sieben Emotionen sind auf den ersten Blick voneinander zu unterscheiden. Mithilfe des oben bereits beschriebenen Spiels werden genau diese Gefühlsausdrücke auch von Kindern leichter eingeordnet. Es handelt sich um die folgenden Emotionen, die vom US-amerikanischen Psychologen und Anthropologen Paul Ekman beschrieben werden:

Gesichtsausdruck Freude Freude

Gesichtsausdruck Freude

Freude macht sich durch die nach oben gezogenen Mundwinkel erkennbar. Die Wangen heben sich, ein Lächeln zeichnet sich ab. Das Gesicht wirkt offen, der Mensch heiter und zufrieden. Die mit der Freude verbundenen Gefühle sind dementsprechend auch die Heiterkeit und die Zufriedenheit, Begeisterung und Glück. Gerade Kinder sind zu überschwänglicher Freude bis hin zur Ekstase fähig. Ihnen fällt es leicht, die Freude auf den Gesichtern der Menschen zu erkennen.

Gesichtsausdruck Überraschung

überrascht

Gesichtsausdruck Überraschung

Wer überrascht ist, zieht die Augenbrauen nach oben und reißt die Augen auf. Gemeint ist damit nicht das Entstehen von Kulleraugen, sondern es werden die Augenlider nach oben gezogen. Teilweise wird der Mund geöffnet („Da bleibt Dir der Mund offen stehen!“). Überrascht reagieren die Menschen, wenn sie verwundert oder sprachlos sind, verblüfft oder eben überrascht über eine Neuigkeit. Teilweise sind Menschen sogar über sich selbst überrascht.

Gesichtsausdruck Angst

Angst

3. Gesichtsausdruck Angst

Wie bei der Überraschung werden die Augenbrauen und die Augenlider bei Angst nach oben gezogen. Der Mund ist offen, die Lippen gespannt. Das Weiße in den Augen ist stark sichtbar, der Blick ist auf das beängstigende Objekt gerichtet, was einen Unterschied zur Überraschung darstellt. Die Panik ist dem Menschen wirklich ins Gesicht geschrieben und die zugehörigen Gefühle Erschrockenheit, Beunruhigung und Angespanntheit sind gut erkennbar.

Gesichtsausdruck Wut
Wut

4. Gesichtsausdruck Wut

Wütende Menschen ziehen die Augenbrauen nach unten, eine Falte erscheint dazwischen. Die Lippen sind gespannt. Der Blick wird nicht vom Gegenstand der Wut abgewendet, alles andere kann ausgeblendet werden. Der Mensch „ist blind vor Wut“. Neben Wut können auch Empörung, Frustration und Verärgerung diese Mimik auslösen. Die einzelnen Gefühle stellen eine Steigerung dar und gipfeln letzten Endes im Gefühl der Wut.

Gesichtsausdruck Ekel Ekel

5. Gesichtsausdruck Ekel

Die Oberlippe wird bei Ekelgefühlen nach oben gezogen, auch die Wangen werden angehoben. Außerdem kann die Nase gerümpft werden, was besonders häufig bei ekligen Gerüchen der Fall ist. Neben Ekel können auch Ablehnung oder Abneigung gegen eine Sache oder sogar gegen eine Person diese Mimik auslösen. Selbst bloße Widerwilligkeit geht mit einer ähnlichen Mimik einher.

Gesichtsausdruck Verachtung

Verachtung

6. Gesichtsausdruck Verachtung

Die Verachtung steht den meisten Menschen deutlich ins Gesicht geschrieben. Sie ziehen die Mundwinkel nur einseitig hoch oder pressen sie nach innen. Das Gesicht wirkt asymmetrisch, ist einseitig verzogen. Diese Mimik zeigt sich bei Verachtung ebenso wie bei Geringschätzung einer Person oder Sache gegenüber. Auch Missachtung oder Herablassung werden mimisch derart dargestellt. Zudem wird ein spöttischer Gesichtsausdruck auf diese Weise beschrieben.

Gesichtsausdruck Trauer
Trauer

Gesichtsausdruck Trauer

Die Augenbrauen werden an der Nasenwurzeln nach oben gezogen, der äußere Bereich der Augenbrauen hängt nach unten. Die Oberlider sowie die Mundwinkel hängen herab. Die Wangen wirken schlaff, im Gesicht ist keine Anspannung erkennbar. Trauer kann diese Mimik ebenso verursachen wie Bestürzung über eine Sache.
Auch Mutlosigkeit, Betroffenheit, Enttäuschung und Unglück zeigen sich mimisch ähnlich.

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Autor dieses Beitrages: Jürgen Busch
Aus dem Themenbereich: Gefühle & Emotionen – geeignete Spiele

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