Opa und sein Enkelkind bauen am Tisch mit Fragekarten gemeinsam eine Geschichte – Geschichten-Baukasten von Don Bosco

Kinder haben unzählige Ideen — aber selten eine geordnete Geschichte. Der Geschichten-Baukasten von Don Bosco hilft Grundschulkindern, ihre Gedanken zu strukturieren: mit einfachen W-Fragen entsteht Schritt für Schritt ein roter Faden. Am schönsten gemeinsam mit Oma und Opa.

Jürgen Busch

Beitrag von Jürgen Busch
09.06.2026 · Kategorie: Geschichten

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🧱 Was der Geschichten-Baukasten ist

Mein großer Geschichten-Baukasten von Don Bosco

Viele Kinder haben zahllose Ideen und erzählen pausenlos — nur leider nicht strukturiert. Genau hier setzt der Geschichten-Baukasten an: Er hilft, die Gedanken zu ordnen. Es gilt, eine Handlung zu finden, sie in die richtige zeitliche und örtliche Abfolge zu bringen und dann zu erzählen. Geschichten können dabei auch gemeinsam entstehen — mit anderen Kindern oder mit Opa und Oma.

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❓ Die W-Fragen: das Grundgerüst

Das Herz des Baukastens sind die W-Fragen. Werden sie der Reihe nach beantwortet, entsteht das Grundgerüst der Geschichte. Die Antworten notiert das Kind auf einer leeren Karte — so lässt sich die Geschichte später leicht erzählen.

Wer?

Die Hauptperson — mit Aussehen, Charakter und besonderen Fähigkeiten, nicht nur Name und Geschlecht.

Was?

Was kann der Held — und was will er? Was ist sein Ziel?

Wo?

Wo spielt die Geschichte? Wie sieht es dort aus, wie riecht es — real oder fiktiv?

Wohin?

Wohin will der Held? Und erfüllt sich sein Wunsch, wenn er ankommt?

Wie?

Wie erreicht der Held sein Ziel — gewinnt er am Ende oder verliert er?

Womit?

Mit welchem Fahrzeug oder Hilfsmittel kommt er ans Ziel — und wer hilft ihm?

Zum Schluss fehlt nur noch ein Titel. So setzt sich das Enkelkind intensiv mit seinem Thema auseinander, ordnet seine Gedanken und arbeitet erzähltechnisch auf ein Ziel hin — eine gute Geschichte springt eben nicht wild durch Zeit und Orte. Das Zuhören macht später doppelt Spaß!

🚀 Unser Praxistest: eine Beispielgeschichte

Wir haben den Baukasten selbst ausprobiert — so sah unser Grundgerüst aus:

Wo? Die Geschichte startet am Kirchturm.
Wer? Hauptperson ist ein kleines Gespenst.
Was? Es möchte unbedingt zum Mars fliegen.
Welchen Gegenstand? Ein magischer Gegenstand: magische Erdbeere oder Zauberbuch mit Geheimschrift.
Womit? Transportmittel der Wahl: eine Rakete (oder ein Hubschrauber, ein Schrank auf Rädern).
Wer ist der Gegenspieler? Kein böser Zauberer, keine Riesenspinne — hier ein Krokodil!

Weitere Fragen lassen sich nach Belieben ergänzen: Wohin gelangt der Held? Wie erfüllt sich sein Wunsch? Je nach Alter und Schreibfähigkeit braucht das Kind mehr oder weniger Hilfe — doch oft kommen die Großeltern mit dem Mitschreiben kaum noch hinterher! Ein schönes, langfristiges Projekt, das sich über viele Stunden ziehen darf.

🎓 Was Kinder dabei lernen

Das Erfinden und Erzählen von Geschichten ist nicht nur ein schöner Zeitvertreib mit produktivem Ergebnis — es ist auch für die Schule wertvoll. Dort muss das Kind ebenfalls Geschichten erzählen, Referate ausarbeiten und Vorträge halten. Wer früh lernt, einem roten Faden zu folgen, tut sich später leichter.

💡 Geschenk-Tipp: Sucht das Enkelkind ein Geschenk für Mama oder Papa? Eine selbst geschriebene Geschichte ist eine wunderbare Idee. Gemeinsam mit Oma und Opa wird sie gesponnen, dann nur noch aufgeschrieben — und vielleicht malt das Kind die passenden Bilder dazu.

Transparenz-Hinweis: Den großen Geschichten-Baukasten haben wir vom Hersteller kostenfrei zur Verfügung gestellt bekommen. Wir haben keinerlei Verpflichtungen dem Hersteller gegenüber und berichten unvoreingenommen und ohne Vorgaben.

💬 Häufige Fragen

Was ist „Mein großer Geschichten-Baukasten“?

Ein Material aus dem Don Bosco Verlag, das Kindern hilft, eigene Geschichten zu strukturieren. Über einfache W-Fragen entsteht Schritt für Schritt ein Grundgerüst, das die Kinder dann frei erzählen können.

Wie funktioniert der Geschichten-Baukasten?

Man beantwortet der Reihe nach die W-Fragen und notiert die Antworten auf einer Karte. So entstehen Hauptperson, Ziel, Ort und Handlung in sinnvoller Reihenfolge. Zum Schluss bekommt die Geschichte einen Titel.

Welche W-Fragen helfen beim Geschichtenaufbau?

Vor allem: Wer ist die Hauptperson? Was will sie? Wo spielt die Geschichte? Wohin will der Held? Wie erreicht er sein Ziel? Womit reist er? Bei Bedarf lassen sich weitere Fragen ergänzen, etwa nach Gegenspieler oder magischem Gegenstand.

Für welches Alter ist der Baukasten geeignet?

Vor allem für Grundschulkinder. Je nach Alter und Schreibfähigkeit brauchen sie mehr oder weniger Unterstützung — gemeinsam mit Oma und Opa macht es ohnehin am meisten Spaß.

Was lernen Kinder mit dem Geschichten-Baukasten?

Sie lernen, ihre Gedanken zu ordnen und einer Geschichte einen roten Faden zu geben. Das hilft auch in der Schule, wenn Referate und Vorträge gefragt sind — und macht das gemeinsame Erzählen zu Hause produktiver.

Kann eine selbst geschriebene Geschichte ein Geschenk sein?

Unbedingt. Eine gemeinsam mit Oma und Opa gesponnene, aufgeschriebene und bebilderte Geschichte ist ein wunderbares, persönliches Geschenk für Mama oder Papa — viel wertvoller als manch Gekauftes.

Beitrag von Jürgen Busch · Themenbereich: Geschichten · Zuletzt geprüft am 09.06.2026