Murmeln spielen will gelernt sein: Hier zeigt Opa die vier wichtigsten Wurftechniken, den richtigen Untergrund und die Regeln – so klappt das gemeinsame Spiel mit den Enkeln.
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Murmelspiele gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen: mit Glas- oder Kunststoffmurmeln, als Kugelbahn oder als klassisches Murmelspiel, bei dem die Kinder gegeneinander antreten. Schon zu Großvaters Zeiten waren Murmeln beliebt, viele kennen Murmeln auch als „Tauschware“ vom Schulhof.
Dabei war das bloße Besitzen der bunten Glasmurmeln schon etwas Besonderes und manch einem waren sie so viel wert, dass damit nicht einmal gespielt wurde, aus Angst, sie könnten kaputtgehen. Das ist freilich nicht der Sinn der Sache, daher stellen wir im Folgenden alles Wissenswerte rund um das Murmelspiel vor.
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🔵 Über die Murmeln
© grossvater.de – das sind die Klicker von Opa, damit lässt sich hervorragend Murmeln spielen.
Schon vor einigen Tausend Jahren waren Murmelspiele als Kinderspiele bekannt. Die Glasmurmeln aber, die wir heute nutzen, sind noch lange nicht so bekannt – früher einmal wurden Steine oder Samen von Pflanzen verwendet. Auch Nüsse oder Muscheln waren beliebte „Murmeln“, wobei je nach Region verschiedene Dinge zum Murmeln verwendet wurden.
Heute hingegen gibt es Murmeln mit perfekter Kugelform aus verschiedenen Materialien, in unterschiedlichen Größen und Farben.
Übrigens: Neben den verschiedenen Designs gibt es auch sehr unterschiedliche Namen für die Kugeln: Klicker, Märbel oder Schusser sind nur drei Beispiele dafür. Und falls dein Enkel der Meinung ist, dass Murmelspielen out sei: Das stimmt nicht! Immerhin gibt es sogar Weltmeisterschaften im Murmeln.
🎯 Spieltechniken beim Murmeln
Beim Murmeln gibt es nicht „die eine“ Spieltechnik, sondern viele verschiedene. Einige davon sind allerdings weit bekannt und wir stellen sie daher an dieser Stelle noch einmal kurz vor:
🌳 Der Spielplatz beim Murmeln spielen
Das Schöne am Murmelspielen: Es geht einfach überall! Ob zu Hause oder unterwegs, draußen auf der Wiese oder drinnen auf dem Teppich – es braucht keinen besonderen Untergrund dafür. Allerdings ist schon klar, dass sich ein Untergrund besser als ein anderer eignen kann. Soll die Kugel zum Beispiel rollen, ist ein fester Untergrund besser.
Beim Werfen der Murmel, wenn diese also an einer bestimmten Stelle landen muss, ist ein weicher Untergrund besser. Kies eignet sich dafür sehr gut. Auf Asphalt oder Beton lässt sich die Kugel zwar gut rollen, aber sie ist schwer in der Richtung zu lenken. Hierfür braucht ihr sicherlich einiges an Übung!
Probiert einfach verschiedene Untergründe aus und passt das Spiel durch andere Abstände oder weitere Spieltechniken an. Vielleicht könnt ihr auch verschiedene Untergründe nutzen, sodass das Murmelspiel beim Gelingen auf das nächste Level gehoben wird.
Bevor es losgeht mit dem Murmelspiel
Bevor ihr mit dem Murmelspielen loslegt, solltet ihr festlegen, wer wann an der Reihe ist. Das ist besonders dann wichtig, wenn mehrere Kinder mitspielen, ansonsten gibt es schnell Quengeleien und Tränen. Das Festlegen der Reihenfolge kann zum Beispiel nach dem Alter der Mitspieler gehen oder mithilfe der Murmeln ermittelt werden: Dazu legt sich jeder seine Murmel auf die Nase und lässt sie dann herunterrollen. Vorher habt ihr auf dem Boden eine Linie gezeichnet oder mithilfe einer Schnur gelegt. Der Besitzer der Kugel, die am nächsten an der Linie zum Liegen kommt, ist zuerst dran. Danach geht es im Uhrzeigersinn weiter.
Linien legen mit Wollfäden und zeichnen mit Kreide
© grossvater.de – Linien können mit Wollfäden oder Kreide gezogen werden.
Um Linien zu legen oder zu zeichnen, sind Wollfäden sehr gut geeignet. Wenn du mit deinem Enkel draußen spielst, könnt ihr natürlich auch alle Materialien aus der Natur verwenden, die ihr hier finden könnt. Oder ihr nehmt Kreide, diese eignet sich zum Kennzeichnen des Spielfeldes auf Asphalt am besten. Mit Kreide könnt ihr auch eine „Grube“ auf dem Asphalt zeichnen, falls ihr dort spielen wollt, die Kugel aber in eine Grube versenkt werden soll.
Jeder braucht mehrere Kugeln, um zu spielen. Dabei gilt: Je mehr Kugeln im Spiel sind, desto spannender wird es! Möglich ist auch, auf unterschiedlich große Murmeln zu setzen, denn diese verhalten sich auch unterschiedlich. Setzt auf jeden Fall auf verschiedenfarbige Murmeln, damit diese ihrem Besitzer besser zugeordnet werden können. Das verhindert das große Chaos im Spiel. Einigt euch vorher, welche Spieltechniken angewendet werden. Es sollte nicht jeder seine eigene Technik anwenden können, damit eine gewisse Gleichberechtigung im Spiel erreicht wird. Dies kann natürlich je nach Spielvariante auch variieren.
📏 Regeln zum Murmeln spielen
Die Regeln der einzelnen Murmelspiele sind nicht in Stein gemeißelt. Murmeln heißt auch, kreativ zu sein und die Regeln immer wieder neu zu erfinden. Denkt euch doch zusammen ein eigenes Spiel aus, das ihr immer wieder weiterentwickelt.
Außerdem macht Murmeln mit möglichst vielen Mitspielern Spaß. Ladet am besten Opa und Oma mit ein, vielleicht auch Kinder aus der Nachbarschaft. Diese sollten dann aber ähnlich alt wie dein Enkel sein, damit das gemeinsame Spiel nicht ganz so schnell in Frust endet.
Jetzt kennst du Technik & Regeln – los geht’s!
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Themenschwerpunkt: Spiele für draußen mit Kindern
Inhalt des Beitrages auf Richtigkeit überprüft am 24. April 2026.

