Opa und Enkelkind setzen am Tisch aus bunten Tafeln ein Gefühlsgesicht zusammen – Mitmachbox Du und deine Gefühle

Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt: Kinder erleben Gefühle besonders intensiv. Die Mitmachbox „Du und deine Gefühle“ hilft ihnen ab fünf Jahren spielerisch, Emotionen zu erkennen, zu benennen und mit ihnen umzugehen — Montessori-inspiriert und ideal für gemeinsame Zeit mit Oma und Opa.

Jürgen Busch

Beitrag von Jürgen Busch
09.06.2026 · Kategorie: Gefühle & Emotionen

Die mit * Werbung markierten Links sind Affiliate-Links: Kaufst du darüber, erhalte ich eine kleine Provision. Für dich ändert sich am Preis nichts.

📦 Die Mitmachbox „Du und deine Gefühle“

Mitmachbox – Du und deine Gefühle

Meine erste Mitmachbox – Du und deine Gefühle

White Star Verlag · ab 5 Jahren · Montessori-inspiriert

Mit ansprechenden Bildkarten lernen Kinder, ihre Gefühle einzuordnen, zu definieren und ihre Bedeutung zu erkennen — und Strategien zu entwickeln, mit denen sich auch Trotz und Wut bändigen lassen.

Bei Amazon ansehen * Werbung

Maria Montessori verfolgte den Ansatz, dass jedes Kind am besten im eigenen Rhythmus und Umfeld lernt. Dieser Gedanke steckt auch in der Mitmachbox: Sie gibt dem Kind Freiraum, eigene Talente zu entdecken. Über die Gesichts-Tafeln stecken Kinder Augen und Münder ein und „füllen“ so ein Gesicht mit Gefühlen. Nebenbei lernen sie, auch bei anderen Menschen Gefühle an der Mimik abzulesen.

Gesichts-Tafeln mit Gefühlen füllen
Gesichts-Tafeln mit Gefühlen füllen.
Gesichtsausdrücke für Augen und Mund
Augen und Münder zum Einstecken.

Das steckt in der Box

  • zwei Tafeln mit je einem Gesicht (männlich/weiblich), die durch Einstecken von Augen und Mündern Gefühle ausdrücken
  • vier Tafeln zum Einstecken von Gesichtsteilen
  • eine Gesamttafel für alle Gefühle
  • eine Karte „Wie fühle ich mich heute?“
  • eine Karte mit Gesichtern, die unterschiedliche Gefühle ausdrücken
  • sieben Karten zur Darstellung eigener Gefühle

Diese sieben Gefühle kommen vor

Angst gelbe Tafel
Wut rote Tafel
Ekel hellgrüne Tafel
Trauer blaue Tafel
Überraschung orange Tafel
Scham dunkelgrüne Tafel
Glück rosa Tafel
Tafel Gesichtsausdruck Wut
Gesichtsausdruck Wut.
Tafel Gesichtsausdruck Glück
Gesichtsausdruck Glück.
Tafel Gesichtsausdruck Trauer
Gesichtsausdruck Trauer.

🎲 So wird die Mitmachbox gespielt

Kann das Kind noch nicht lesen, hilft ein Erwachsener beim Vorlesen der Anleitungen — ohne zu lenken oder zu drängen. Die Konzentration des Kindes ist wichtig: lieber beobachten und Geduld aufbringen. Stell die Box am besten nur hin, wenn das Kind gerade Interesse an Gefühlen zeigt und bereit ist; für „einfach zwischendurch“ ist sie nicht gedacht.

Wochenkalender der Gefühle aus der Mitmachbox

Zwei beliebte Varianten

Gesicht der Gefühle: Das Kind setzt aus dem Material ein Gesicht zusammen. Farbliche Markierungen auf der Rückseite helfen, wenn es unsicher ist. Dann beschreibt es das Gefühl — oder stellt es mimisch dar.

Kalender der Gefühle: Über eine ganze Woche zeigt das Kind seine Gefühle an — morgens und abends. Wie ein kleines Tagebuch, das Gespräche anstößt und Eltern wie Großeltern viel verrät.

Zu jedem Gefühl kann das Kind eine Verhaltensweise oder ein typisches Merkmal benennen — und wichtig: eine Lösung für den Umgang finden. Bei Angst hilft es vielleicht, mit dem Teddy zu kuscheln; bei Wut, sich kurz zurückzunehmen und tief durchzuatmen. Sicher hat dein Enkelkind hier auch eigene Ideen.

🎨 Die Box der Emotionen (für ältere Kinder & Erwachsene)

Die Box der Emotionen

Die Box der Emotionen

80 Karten + 80-seitiges Booklet · eher für ältere Kinder, Jugendliche & Erwachsene

Gefühle erkennen, benennen und reflektieren — das fällt vielen schwer, weil sie es nie gelernt haben. Diese Box setzt genau hier an und ist eine schöne Vorbereitung auf ein gemeinsames Spiel rund um Emotionen.

Bei Amazon ansehen * Werbung

Illustrierte Emotionskarte mit Text und Farbmuster

In der Box stecken 80 farbige Karten, die Gefühle erklären — nicht mit Gesichtern, sondern mit faszinierenden Farbmustern. Das 80-seitige Booklet hilft, Emotionen zu entdecken, die viele gar nicht benennen können. Manche tragen sogar Namen, die im Deutschen fehlen — wer kann etwas mit „Fago“ oder „Awumbuk“ anfangen?

Geordnet sind die Karten nach Themen wie Herzschmerz, Angst, Möglichkeiten, Ego, Glückseligkeit oder Leere. Die Texte sind recht lang — plane also etwas Zeit ein und lies mit kleineren Kindern nur die wesentlichen Inhalte vor.

❓ Häufige Fragen

Was ist die Mitmachbox „Du und deine Gefühle“?

Es ist ein Montessori-inspiriertes Lernset aus dem White Star Verlag. Kinder ab fünf Jahren füllen Gesichts-Tafeln mit Augen und Mündern, um Gefühle auszudrücken, und lernen so, Emotionen zu erkennen, zu benennen und mit ihnen umzugehen.

Ab welchem Alter ist die Mitmachbox geeignet?

Die Mitmachbox „Du und deine Gefühle“ ist für Kinder ab etwa fünf Jahren gedacht. Die ergänzend vorgestellte „Box der Emotionen“ richtet sich eher an ältere Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Welche Gefühle kommen in der Mitmachbox vor?

Sieben Gefühle, jeweils mit eigener Farbtafel: Angst (gelb), Wut (rot), Ekel (hellgrün), Trauer (blau), Überraschung (orange), Scham (dunkelgrün) und Glück (rosa). Zu jedem überlegt das Kind eine passende Verhaltensweise oder Lösung.

Wie wird die Mitmachbox gespielt?

Beliebt sind zwei Varianten: Beim „Gesicht der Gefühle“ setzt das Kind aus dem Material ein Gesicht zusammen und beschreibt das Gefühl. Beim „Kalender der Gefühle“ hält es über eine Woche seine Stimmung fest — wie ein kleines Tagebuch. Der Erwachsene begleitet, ohne zu lenken.

Was ist der Unterschied zur „Box der Emotionen“?

Die „Box der Emotionen“ enthält 80 Karten und ein 80-seitiges Booklet und stellt Gefühle mit Farbmustern statt Gesichtern dar — mit teils langen Texten und seltenen Emotionen. Sie eignet sich daher eher für ältere Kinder und Erwachsene, während die Mitmachbox auf jüngere Kinder zugeschnitten ist.

Ist die Mitmachbox auch für Großeltern und zu Hause geeignet?

Ja, sehr gut. Gerade gemeinsam mit Oma und Opa entsteht ein ruhiger Rahmen, in dem das Kind in seinem Tempo über Gefühle nachdenken kann. Wichtig ist nur, das Kind beobachten zu lassen, statt es zu drängen — und die Box dann anzubieten, wenn es gerade Interesse hat.

Beitrag von Jürgen Busch · Themenbereich: Gefühle & Emotionen · Zuletzt geprüft am 09.06.2026