Kinder spielen im Winter draußen ohne Schnee im Garten von Oma und Opa

Na klar, rutschen & schaukeln im Garten geht fast immer.

Kein Schnee, aber die Kinder sollen raus? Kein Problem: Diese fünf Bewegungsspiele machen auch bei Matsch- und Schmuddelwetter draußen Spaß – ganz ohne viel Ausrüstung.

Jürgen Busch

Beitrag von Jürgen Busch · 24. April 2026 · Kategorie: Spiele für draußen

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❄️ Draußen spielen in der kalten Jahreszeit

Der Winter kann zur echten Herausforderung werden: Was können Kinder draußen spielen? Als es noch „richtige“ Winter mit Schnee und Eis gab, war das keine Frage. Schlittschuhlaufen auf dem zugefrorenen See oder kleinen Fluss in der Nähe war angesagt. Nachmittags gingen die Kinder nach der Schule rodeln, zwischendurch stand das Skilaufen auf dem Plan.

Doch heute, wo eher Matsch und Schmuddelwetter regieren? Raus sollen die Kinder immer noch, doch die wirklichen Spielmöglichkeiten sind wettertechnisch stark eingeschränkt. Oder doch nicht?

Spiele im Winter für Großeltern und Enkel

Bei den Spielen, die im Winter ohne Schnee draußen gemacht werden können, ist zuerst maßgeblich, wie fit Oma und Opa sind. Wenn beide Probleme mit dem Laufen haben, fallen Laufspiele, bei denen sie sich selbst beteiligen müssten, schon einmal weg (➜ Sport). Wählt doch einfach aus den folgenden Spielen einige aus, die euch Spaß machen könnten und für die ihr fit genug seid!

🏃 Komm mit, lauf weg

Hierbei stehen alle in einem Kreis (dafür braucht ihr also einige Personen mehr). Der Fänger läuft außen um den Kreis herum und tippt ein Kind an. „Komm mit!“, ruft er und das betreffende Kind muss dem Fänger hinterherlaufen. Wer ist schneller einmal um den Kreis herum und kann sich in die Lücke stellen? Möglicherweise sagt der Fänger aber auch „Lauf weg!“ – dann muss das Kind in die andere Richtung laufen. Wer besetzt die Lücke zuerst und lässt den anderen zum Fänger werden?

🚓 Räuber und Gendarm

Ein tolles Spiel, welches auch im Schritttempo gespielt werden kann! Ihr bestimmt im Garten einen Bereich, der das Spielfeld sein soll und der möglichst einige Versteckmöglichkeiten aufweist. Außerdem braucht ihr ein Gefängnis, in das die Räuber eingesperrt werden können (der Sandkasten reicht). Der Gendarm muss nun versuchen, einen Räuber nach dem anderen zu fangen und in das Gefängnis zu bringen. Aber Vorsicht! Wer als Gendarm nicht aufpasst, muss damit rechnen, dass die anderen Räuber die Gefangenen wieder befreien. Dafür reicht es, ihnen dreimal auf den Rücken zu klopfen. Das Spiel endet nach vorgegebener Zeit oder wenn alle Räuber gefangen sind.

🔍 Fehler finden

Dieses Spiel geht sowohl im Wald (um einen Spaziergang interessanter zu gestalten) als auch auf dem eigenen Grundstück. Opa oder Oma versteckt zehn Dinge, die eigentlich nicht in den Spielbereich gehören. Das rote Halstuch am Baum, der Ball im Gebüsch oder der Zweig eines Nadelbaums unter dem Laubbaum – das Enkelkind muss die Fehler finden. Das Spiel endet, wenn alle Fehler gefunden wurden (oder das Kind aufgibt).

🐰 Hase und Jäger

Ein Spiel, das schon aus dem Kindergarten bekannt sein dürfte: Ein Kind bekommt den Ball und ist der Jäger, die anderen sind die Hasen, die natürlich vor dem Jäger wegrennen müssen. Der Jäger muss versuchen, die Hasen einzeln mit dem Ball abzuwerfen. Wenn das gelingt, ist der Hase aus dem Spiel. Die Jagd geht so lange weiter, bis auch der letzte Hase abgeworfen wurde.

Unser Tipp: Um Frust zu vermeiden, kann es bei sehr „starken“ Hasen sinnvoll sein, zwei Jäger auf den Platz zu schicken. Außerdem sollten nicht zwingend die Kleinsten zuerst abgeworfen werden, auch wenn sie freilich die leichtesten Ziele sind.

Für „Hase und Jäger“ braucht ihr nur einen weichen Ball. Ein Schaumstoff- oder Softball ist hier ideal: Er tut beim Abwerfen nicht weh, fliegt gut und ist auch für die Kleinsten gefahrlos. So bleibt das Spiel fair und macht allen Spaß – drinnen wie draußen.

🌍 Opa, wie weit darf ich reisen?

Die Kinder stehen an einer Linie, Opa (oder Oma) gegenüber. Ein Kind fragt: „Opa, wie weit darf ich reisen?“ Dann sagt Opa ein Land, zum Beispiel Niederlande. Das Kind muss nun noch mal fragen: „Darf ich?“ Wenn Opa mit Ja antwortet, darf das Kind entsprechend der Anzahl der Silben des Wortes nach vorn gehen. Geht es los, ohne noch einmal gefragt zu haben, muss das Kind zum Start zurückkehren. Antwortet der Opa bei der zweiten Frage mit „Nein“, muss das Kind stehen bleiben. Nun ist der zweite Mitspieler an der Reihe. Wer dann zuerst bei Opa oder Oma ankommt, ist in der nächsten Runde dran und darf die Ländernamen sagen.

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Themenschwerpunkt: Spiele für draußen mit Kindern

Inhalt des Beitrages auf Richtigkeit überprüft am 24. April 2026.