Geschenke zum Nikolaus für Kinder
Geschenke zum Nikolaus für Kinder

„Lasst uns froh und munter sein, …“
Natürlich kennen alle Kinder das Lied und freuen sich alljährlich auf den Nikolaustag, an dem sie morgens hoffentlich gut gefüllte Stiefel vorfinden.
Doch woher kommt die Tradition eigentlich?
Und wie groß sollen die Geschenke zum Nikolaus für die Kinder sein?

Nikolaus: Feiertag zu Ehren eines Bischofs

Fakt ist, dass der Nikolaus wirklich gelebt hat, allerdings weiß niemand die genauen historischen Daten zu seinem Leben und seiner Person. Es gab einst einen Bischof namens Nikolaus von Myra, der Annahme nach gestorben im Jahr 343. Auch der Abt Nikolaus von Sion aus dem 6. Jahrhundert ist Forschern bekannt. –

Beide lebten in der heutigen Türkei, die Lebensgeschichten beider sind aber mittlerweile miteinander verschmolzen. Daher lässt es sich auch schwer sagen, welche Legende wahr ist. Angeblich ist der wahre Nikolaus aber am 6. Dezember gestorben, daher wird heute an diesem Tag dem Nikolaus gedacht.

Er soll ein guter Mensch gewesen sein, sich um arme Leute gekümmert und Geschenke an Kinder verteilt haben. Angeblich hatte Nikolaus das Erbe seiner Eltern an die Bedürftigen verteilt, habe eine Hungersnot abgewehrt und Unschuldige vor dem Tod gerettet.
Heute gilt er als Schutzpatron der Kinder und der Seeleute. Die kleinen Geschenke, die Kinder morgens in ihren Stiefeln vorfinden, sollen an Nikolaus erinnern und daran, dass er Kinder gern beschenkt hat.

Beliebte Nikolausgeschenke für Kinder und absolute No-Gos

Nikolaus wird gern als „kleines Weihnachten“ gefeiert und die Kinder finden kleine Geschenke in ihren Stiefeln vor (die sie am Abend davor hoffentlich gut geputzt haben, ansonsten gibt es angeblich eine Rute).
Sie können sich einige Dinge wünschen, manche Eltern setzen bei größeren Kindern auch eine finanzielle Grenzen von z. B. 20 Euro.
Ein Plüschtier, eine Puppe, ein kleines Playmobil-Set, ein Spiel, ein Traktor, ein Puzzle – die Liste kann endlos fortgesetzt werden.

Dazu gibt es meist noch Nüsse, Mandarinen und natürlich Schokolade, teilweise Leb- und Pfefferkuchen.
Zum Thema Süßigkeiten sollten sich Großeltern mit den Eltern kurzschließen, wenn bekannt ist, dass die Kleinen keine Schokolade bekommen sollen.
Dann wird auf Nussmischungen und Obst ausgewichen.
Auch zuckerfreie Plätzchen bzw. Kekse sind in dem Fall eine gute Lösung.

Und was geht als Nikolausgeschenk gar nicht?

Hier gehen die Meinungen auseinander: Kinder lieben Squishys, Slime und ähnliche Modeerscheinungen – Eltern gar nicht.
Giftige Inhaltsstoffe und nicht mehr zu reinigende Möbel sind keine Basis für gute Geschenke!
Auch zu Nikolaus sollte nichts geschenkt werden, was bestenfalls in der Restmülltonne wohnen sollte.
Also lieber auf kleine Geschenke setzen, die dann aber hochwertig sind.
Holz statt Plastik, Fahrzeuge aus Bambus und ähnlichen neuen Materialien.
Ungiftige und ungefährliche Dinge, die das Kind auch brauchen kann.

Tipps zum Nikolausgeschenk.

Nikolausgeschenke brauchen nicht eingepackt zu werden, schließlich ist es noch kein Weihnachten. Es reicht, wenn die Präsente im Stiefel stecken. So lässt sich gleich noch ein wenig Verpackung sparen und die Umwelt schonen

Praktische Tipps zum Aufstellen des  Nikolausstiefels

Die Kinder werden dazu angehalten, abends ihre Stiefel zu putzen.
Die werden am besten auch am Abend befüllt, wenn die Kleinen schon im Bett sind.
So ist sichergestellt, dass kleine Frühaufsteher gut gefüllte Stiefel vorfinden.

Damit es nicht zu viel wird, können auch einmal die Eltern die Stiefel füllen und später am Tag gibt es die Geschenke von Oma und Opa.
Vielleicht haben die Kinder auch zwei Paar Stiefel?
Das erhöht die Freude an den Geschenken.

Wichtig für Haushalte mit Tieren:
Bitte die Präsente außer Reichweite von Hund und Katze aufstellen, damit es morgens keine böse Überraschung gibt!

Oma und Opa sollten nicht gleich nachfragen, ob die Kinder die Geschenke bekommen haben und wissen wollen, ob die Überraschung denn groß genug war.
Umgekehrt sollten aber Eltern so verständnisvoll sein und die Kinder dazu anhalten, sich bei Oma und Opa zu melden – natürlich nicht zum Bedanken, wenn die Kleinen noch an den Nikolaus glauben.
Sondern eher, um einfach „Hallo“ zu sagen. Dabei kann praktisch nebenbei von den Geschenken und der hoffentlich vorhandenen Begeisterung erzählt werden.

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