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Rund ums Laubsägen mit Kindern kommen immer wieder dieselben Fragen: Wie sägt man richtig? Wie bekomme ich saubere Ecken, Rundungen und Innenflächen hin – und wie spanne ich das Laubsägeblatt richtig ein? Hier sind meine zehn wichtigsten Tipps aus der Praxis, dazu eine kompakte Einspann-Anleitung und ein paar Worte zur Sicherheit.
Inhalt des Beitrags
Wie sägt man mit der Laubsäge richtig? Meine 10 Tipps
Die wichtigste Grundregel vorweg: Bei Kurven dreht man immer das Werkstück, nie die Säge – sonst reißt das Sägeblatt. Und gearbeitet wird locker und gleichmäßig mit wenig Druck.
Der zehnte und wichtigste Punkt – das richtige Einspannen des Sägeblatts – bekommt hier seinen eigenen Abschnitt:
Laubsägeblatt richtig einspannen
Das Laubsägeblatt richtig einspannen — mit Hilfe des Laubsägetisches
Die Laubsäge ist eine Bügelsäge mit U-förmigem Bogen. Damit sie sauber schneidet, muss das Sägeblatt in der richtigen Richtung und mit der richtigen Spannung sitzen. So spannst Du das Sägeblatt ein – und wechselst es genauso:
Die Teile der Laubsäge: der Bügel (die U-Form, die die Spannung hält), zwei Klemmschrauben oder Spannhebel zum Befestigen des Blatts, das auswechselbare Sägeblatt und der Griff.
- Sägeblatt-Richtung – Zähne nach unten: Die Sägezähne müssen immer nach unten (zum Griff) zeigen – so schneidet die Säge in der Abwärtsbewegung. Dieselbe Richtung gilt bei jeder Bügelsäge.
- Erste Seite festspannen mit Klemmschraube oder Schnellspannhebel.
- Bogen zusammendrücken und das Sägeblatt unter Spannung an der zweiten Seite festspannen. Die U-Form des Bogens hält die Spannung.
Sägeblatt wechseln: Ist ein Blatt gerissen oder stumpf, löst Du einfach eine Klemmschraube, nimmst das alte Sägeblatt heraus und spannst ein neues auf dieselbe Weise wieder ein.
💡 Opa-Tipp: Die richtige Spannung erkennst Du am Klang – zupfst Du am Sägeblatt, ertönt bei idealer Spannung ein heller, klarer, hoher Ton. Nutzen Kinder eine Dekupiersäge, geht das Einspannen dank Spannhebel noch leichter.
Sicherheit beim Laubsägen
Verletzungsgefahr beim Laubsägen — überstehende Sägeblatt-Teile vermeiden
Beim Arbeiten mit der Laubsäge sind Verletzungen an Gesicht, Augen und Händen möglich – deshalb ist Sicherheit wichtig. Beim Einspannen dürfen keine Teile des Sägeblatts überstehen, daran können sich Kinder leicht verletzen. Auch ein gerissenes Sägeblatt oder eine zu stark gespannte Laubsäge kann gefährlich werden.

Sicheres Einspannsystem
Laubsägebogen Hegner (LS 300)
Behält Form und Spannung, das Einspannsystem übernimmt die Arbeit. Das Sägeblatt steckt in einer Sackbohrung – kein Überstand, dadurch sind typische Augenverletzungen unwahrscheinlich.
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Laubsägen ist nur ein sicheres Hobby, wenn das Werkzeug hochwertig ist. Ein guter Laubsägebogen behält seine Form, hält die Spannung konstant und macht das Einspannen leicht – gerade für Kinderhände ein großer Sicherheitsgewinn.
Häufige Fragen zum Laubsägen
Wie spannt man ein Laubsägeblatt richtig ein?
Zuerst auf die Richtung der Zähne achten: Sie müssen nach unten zum Griff zeigen. Das Blatt an einer Seite festspannen, den Bogen leicht zusammendrücken und die zweite Seite unter Spannung fixieren. Die U-Form des Bogens hält die Spannung dann konstant.
In welche Richtung zeigen die Zähne des Laubsägeblatts?
Die Sägezähne zeigen immer nach unten, also zum Griff. So schneidet die Säge beim Abwärtshub, was sich am besten kontrollieren lässt. Diese Sägeblatt-Richtung gilt bei jeder Bügelsäge.
Wie wechselt man das Laubsägeblatt?
Eine Klemmschraube bzw. den Spannhebel lösen, das alte Sägeblatt herausnehmen und ein neues mit den Zähnen nach unten wieder einsetzen. Dann den Bogen leicht zusammendrücken und das Blatt unter Spannung festspannen — genau wie beim ersten Einspannen.
Aus welchen Teilen besteht eine Laubsäge?
Eine Laubsäge besteht aus dem U-förmigen Bügel, der die Spannung hält, zwei Klemmschrauben oder Spannhebeln zum Befestigen des Sägeblatts, dem auswechselbaren Sägeblatt selbst und dem Griff. Die Laubsäge gehört zu den Bügelsägen.
Wie sägt man mit der Laubsäge richtig?
Locker und gleichmäßig mit wenig Druck sägen, geschnitten wird in der Abwärtsbewegung. Bei Kurven und Ecken immer das Werkstück drehen, nie die Säge — sonst reißt das Sägeblatt.
Wie sägt man scharfe Ecken und Rundungen?
Mit kurzen, schnellen Zügen sägen und das Werkstück drehen. An scharfen Ecken auf der Stelle weitersägen und die Säge langsam in die neue Richtung drehen — die Säge selbst nie verdrehen, sonst bricht das Blatt.
Wie sägt man Innenflächen aus?
Ein Loch bohren (nicht zu dicht am Rand, ein Abfallstück unterlegen), das Sägeblatt oben lösen, von unten durchfädeln und neu einspannen. Dann von innen aussägen. Am besten zuerst die Innenflächen sägen, solange das Werkstück noch stabil ist.
Woran erkenne ich die richtige Spannung des Sägeblatts?
Zupfe am eingespannten Sägeblatt: Bei idealer Spannung ertönt ein heller, klarer, hoher Ton. Klingt es dumpf, ist das Blatt zu locker eingespannt.
Passend dazu
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Aus dem Themenbereich: Werken mit Kindern · Autor dieses Beitrages: Jürgen Busch
Inhalt des Beitrages auf Richtigkeit überprüft am 21. Juni 2026.













