Lotti-Karotti-Spiel
Der grüne Hügel im Lotti-Karotti-Spiel

Das Kinderspiel: Lotti Karotti

„Lotti Karotti“ wird mittlerweile sogar schon in den Kindergärten gespielt und ist ein lustiges Spiel für Jung und Alt.
Es gilt, als erster Hase die Möhre zu erreichen und damit als Sieger aus dem Rennen um die Möhre hervorzugehen.
Doch Vorsicht: Es lauern immer wieder unberechenbare Fallgruben!

Was lernen die Kinder bei diesem Spiel?

Das Spiel ist nicht nur ein reines Spaß-Spiel, sondern durchaus lehrreich für Kinder ab zweieinhalb bis drei Jahren.
Sie lernen das Zählen bis drei, müssen sich an einfache Spielregeln halten und auch mal verlieren können.
Die Kinder erfahren, dass es kein Drama ist, wenn ein Hase in die Grube stürzt – sie versuchen einfach, den Weg mit dem nächsten Hasen zu bewältigen.

Tipp:
Der Hersteller Ravensburger gibt das Alter der Kinder mit vier Jahren an. Doch die meisten Kinder können schon viel früher „Lotti Karotti“ spielen, weil die Anzahl der Felder mit maximal drei durchaus überschaubar ist.

Es ist allerdings eine andere Frage, ob das Kind schon so weit ist, dass es auch mit dem eigenen Frust über einen versenkten Hasen klarkommt!
Allerdings haben „große“ Mitspieler hier kaum eine Chance, das Kind um des lieben Friedens willen gewinnen zu lassen, was durchaus positiv zu bewerten ist.


Die vier unterschiedlichen Lotti-Karotti-Karten und die 16 Hasen in 4 Farben

Kurzes Video: Spielanleitung Lotti-Karotti

Die Lotti Karotti Spielregel

In die Mitte des Tisches kommt der Berg, auf dessen Gipfel die Möhre thront.
Diese gilt es, zu erreichen und als Erster den Gipfel zu erklimmen.

Dafür hat jeder der maximal vier Spieler vier Hasen zur Verfügung.
Diese können einzeln in das Spiel gesetzt werden oder ein Spieler nutzt alle vier Hasen gleichzeitig.

Der jüngste Spieler fängt an und darf zuerst eine Karte vom gut gemischten Stapel ziehen.
Diese Karte zeigt die Anzahl der Felder an (von eins bis drei), die der Hase springen darf.
Ist ein Feld besetzt, zählt dieses nicht mit.

Ein Loch aber wird mitgezählt, allerdings fällt der Hase nur hinein, wenn sein Spielzug dort endet. Daher sollte jeder darauf achten, wo er zum Stehen kommt!
Bei genauem Hinsehen sind die potenziell gefährlichen Fallgruben zu erkennen.

Opa und Enkel spielen Lotti-Karotti
Opa und Enkel spielen Lotti-Karotti

Wer eine Karottenkarte zieht, darf an der Möhre drehen, bis es „Klick“ macht.
Dann schaut jeder gebannt, wessen Hasen es erwischt.

Wenn sich eine Grube öffnet, schließt sich damit eine andere.
Teilweise klickt es auch und es gibt – Überraschung! – gar keine neu geöffnete Grube und alle Felder sind geschlossen.

Gewonnen hat am Ende der Spieler, der die Möhre auf der Spitze des Bergs zuerst erreicht hat.
Hier muss auch keine passende Augenzahl abgewartet werden, die überschüssige Anzahl an Feldern verfällt einfach.

auch interessant: