geeignete Sägen für Kinder
© grossvater.de – geeignete Sägen für Kinder

Die verschiedenen Sägen

Es gibt viele geeignete Sägen, die beim Heimwerken und Basteln mit Holz zum Einsatz kommen.
Ganz wichtig:
Bloß keine Kreissägen verwenden!
Auch elektrische Stichsägen sind für kleine Kinder noch zu gefährlich, Handwerkzeuge sind hier die bessere Wahl.
Gesägt werden können Holz, Kunststoff und Metall, es kommt nur auf die richtige Art der Säge an.

Wichtig für alle Sägen:
Die Sägeblätter müssen fest eingespannt und scharf sein.

Stumpfe Sägen verkanten sich schnell und können brechen, die Verletzungsgefahr ist hier besonders groß.

Fuchsschwanz für Kinder
© grossvater.de – Fuchsschwanz für Kinder

Der Fuchsschwanz

Die meisten Kinder kennen den Fuchsschwanz, gilt er doch als Einstiegssäge in der Welt der Holzbearbeitung.

Um erst einmal grob sägen zu lernen, mag der Fuchsschwanz für Kinder geeignet sein, zumal er sich dank des geschlossenen Holzgriffes oft gut halten lässt.

Allerdings ist es eine Stoßsäge, die viel Kraft benötigt und deren Sägebild faserig und mit Splittern versehen ist.
Dicke Holzstücke lassen sich damit kaum teilen, hierbei verkantet das Sägeblatt schnell.

Insgesamt ist der Fuchsschwanz somit eher für grobe Arbeiten geeignet.

Feinsäge für Kinder zum Werken
© grossvater.de – Feinsäge für Kinder zum Werken

Die Feinsäge

Die Feinsäge ähnelt ein wenig der Japansäge, sägt allerdings wie der Fuchsschwanz auf Stoß.
Das Sägeblatt ist daher auch dicker, damit es sich nicht so leicht verbiegen kann.

Das Sägen mit dieser Säge ist im Vergleich zur Anwendung der Japansäge kraftaufwendiger.
Durch den Rücken über dem Sägeblatt darf die Säge nicht zu weit in das Werkstück eingeführt werden, sie verkantet sonst.

Feinsägen sind vor allem beim Sägen von Leisten, wie sie etwa für Bilderrahmen verwendet werden, geeignet.
Hier solltet ihr eine Gehrungslade verwenden, um den Schnitt präzise zu führen.

Japan-Zug-Säge von Opa

© grossvater.de – die Japansäge von Opa

Die Japansäge

Die Japansäge ist eine Zugsäge und unterscheidet sich in diesem Punkt vom Fuchsschwanz, was durchaus vorteilhaft ist.
Das Sägen ist leichter, es sind feinere und sauberere Schnitte möglich.
Allerdings sind Japansägen auch etwas empfindlicher als der Fuchsschwanz und können beim Verkanten leichter brechen.

Daher:
Lieber langsam und gleichmäßig sägen und beim Verkanten die Säge loslassen und neu ansetzen.

Japansägen sind scharf, daher sollte die Hand, die nicht sägt, auf Abstand gehalten werden. Kinder können auch Schnittschutzhandschuhe tragen.

Tipp: Japansägen sind leicht biegsam und so können zum Beispiel auch alte Dübel abgesägt werden.

© grossvater.de – Handbügelsäge für Kinder

Die Handbügelsäge

Sie ist auch unter dem Namen Puksäge bekannt und besitzt einen Griff, austauschbare Sägeblätter und eben einen Metallbügel.
Vielen ist die Puksäge als Metallsäge bekannt, doch sie kann auch wunderbar Rundstäbe und dünne Holzleisten zerteilen.

Sie ist für Anfänger ideal, weil sie leicht in der Handhabung ist, ein geringes Gewicht hat und kostengünstig in der Anschaffung ist.

Allerdings kann sich das Sägeblatt leicht zur Seite biegen, daher ist eine gewisse Vorsicht beim Sägen geboten.
Nicht zu viel Kraft einsetzen!

Genutzt werden kann die Handbügelsäge als Stoß- oder Zugsäge, weil sich die Sägeblätter in beide Richtungen einsetzen lassen.

Die kleine Handbügelsäge sollte auch in keinem Basteldepot fehlen, denn diese kann beim Basteln mit Kindern vielfältig eingesetzt werden.

die Laubsäge
© grossvater.de – die Laubsäge

Die Laubsäge

Die Laubsäge besitzt einen Bogen, zwei Klemmfutter und ein Sägeblatt.
Sie sägt auf Zug und kann Rundungen und Kurven wunderbar sägen.
Die Laubsäge ist für dünnes Laubholz geeignet, daher auch der Name.

Kinder unter 10 Jahren sollten eine Laubsäge mit kleinerem Bügel bekommen, da sie leichter und besser zu halten ist.
So wird das Sägen nicht gleich zum Balanceakt, bei dem ständig aufgepasst werden muss, dass der Bügel der Säge nicht den Bauch des Kindes berührt.

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