Piraten-Schatzsuche als Ausgrabungs-Experiment – Kind gräbt mit Hammer und Meißel einen Schatz aus einem Gipsblock
Jürgen Busch

Beitrag von Jürgen Busch · 17. Juni 2026 · Kategorie: Experimentieren & Forschen

Hämmern, klopfen, freikratzen – und am Ende glänzt der Schatz! Bei diesem Ausgrabungs-Experiment befreien Kinder einen versteckten Piratenschatz aus einem Gipsblock und schlüpfen dabei selbst in die Rolle eines Archäologen. Wir haben es mit den Enkeln getestet und zeigen Dir Schritt für Schritt, wie es geht.

🏴‍☠️ Kurz vorweg: Auf dieser Seite geht es um das Ausgrabungs-Experiment (Schatz aus dem Gipsblock graben). Suchst Du dagegen eine Piraten-Schatzsuche zum Kindergeburtstag – mit Geschichte, Schatzkarte und Spielregeln? Dann schau bei Schatzkarte basteln & Schatzsuche planen vorbei.
© grossvater.de – Kurzes Video zur Piraten-Schatzsuche: Es wird kräftig gehämmert und nach dem Piratenschatz gesucht.

🧭 Piraten-Schatzsuche – ein Spiel-Experiment für Kinder

Dieses Experimentierspiel hat uns viel Spaß gemacht! Wir stellen es daher gleich als erstes Experimentierset vor. Für Kinder ist es unglaublich spannend, denn sie können hier hämmern und klopfen. Sie sind aktiv und müssen nicht ohne eigenes Zutun auf den Ausgang eines Experiments warten.

Am Ende des Spiels steht die Belohnung, dann wird der Piratenschatz gefunden. Opa kann sich bei diesem Experiment ebenfalls einbringen und über archäologische Erkenntnisse, gruselige Skelette, alte Gräber in Ägypten und verwandte Themen sprechen.

Suchquadrate bei Ausgrabungen schaffen
© grossvater.de – Suchquadrate bei Ausgrabungen schaffen.
Kein Piratenschatz im ersten Quadrat gefunden
© grossvater.de – Im ersten Quadrat noch kein Schatz.

⛏️ Wie wird der Piratenschatz gefunden?

In einem Gipsblock liegt ein versteckter Piratenschatz, der nur darauf wartet, endlich gehoben zu werden! Die Kinder bekommen Hammer und Meißel in die Hand und sollten dementsprechend motorisch weit genug entwickelt sein. Der Hersteller gibt ein Alter von mindestens sieben Jahren an, doch teilweise können schon Kinder ab fünf Jahren mit dem Werkzeug gut genug umgehen.

Mithilfe einer bebilderten Anleitung erfahren die Kinder, wie sie an den Schatz herankommen, und es wird gleichzeitig erklärt, wie ein Archäologe arbeitet. So finden die Kleinen heraus, ob sie mit Hämmern und Buddeln oder vielleicht doch lieber mit Wasser weiterkommen.

Nachdem der Schatz (Münzen, Perlen, Steine etc.) gefunden wurde, gibt es noch eine weitere Aufgabe: Nun können die kleinen Schatzsucher einen Schlüsselanhänger basteln und erfahren viel Wissenswertes rund um das Thema Piraten.

Piraten-Schädel gefunden
© grossvater.de – Piraten-Schädel gefunden.
Lagerung des ausgegrabenen Gipses
© grossvater.de – Lagerung des ausgegrabenen Gipses.

📋 So funktioniert das Experimentierspiel

Vorbereitungen für die Piraten-Schatzsuche

Zuerst solltet ihr den Arbeitsplatz vorbereiten. Das heißt, dass ihr euch einen Platz sucht, an dem es nicht schlimm ist, wenn die Unterlage nass wird oder Gips abbekommt. Mit einer entsprechenden Unterlage (zum Beispiel alte Zeitungen oder eine Schreibtischunterlage) könnt ihr für das Experiment aber auch einfach den Küchentisch nutzen.

Das braucht ihr

  • Ausgrabungsblock
  • Schwamm
  • Lineal
  • Wasser
Piraten-Schatzsuche mit Kindern
© grossvater.de – Piraten-Schatzsuche mit Kindern.
Erfolgreiche Piraten-Schatzsuche
© grossvater.de – Erfolgreiche Piraten-Schatzsuche.

Durchführung der Piraten-Schatzsuche

Nun wird das Kind zum Archäologen. Die Fundstelle muss in kleine Quadrate geteilt werden, wobei der Schwamm als Maß für diese Raster gilt. Einfach den trockenen Schwamm auf den Ausgrabungsblock legen und dann mit einem Meißel die Oberfläche des Blocks anritzen.

Jetzt kann sich das Kind ein Quadrat aussuchen und drückt ein wenig Wasser aus dem zuvor angefeuchteten Schwamm darauf aus. Der Gips wird durch das Wasser weich und die Oberfläche kann mit dem Meißel freigekratzt werden. Ist eine Stelle ein wenig härter, kann der Hammer zum Einsatz kommen.

Aber bitte vorsichtig vorgehen! Teilweise muss noch ein wenig mehr angefeuchtet werden. Wer auf eine Fundstelle stößt, muss nun besonders vorsichtig weitermachen. Nun wird in dieser Art mit allen Quadraten verfahren, bis das Kind alle Schätze gefunden hat. Diese müssen noch von den letzten Gipsresten befreit werden, was durch Abspülen unter fließendem Wasser möglich ist.

💡 Tipp: Unbedingt den Stöpsel des Waschbeckens verschließen! Ansonsten muss die Schatzsuche direkt im Siphon weitergeführt werden, was sicherlich weder Du noch Dein Enkel möchte.

Zu guter Letzt nutzt ihr die Anleitung für das Armband und knüpft mit den vorhandenen Materialien ein cooles Piraten-Armband. Der Totenkopfanhänger weist dieses Armband als echtes Piratenarmband aus!

Das Spiel eignet sich auch wunderbar, wenn Du nicht nur einen Enkel zu Gast hast, sondern wenn das Kind vielleicht noch einen Freund oder die Geschwister mitbringt. Schnell kommt dann Langeweile auf, die dank des Experimentierspiels für einige Zeit in Vergessenheit gerät.

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❓ Häufige Fragen zur Piraten-Schatzsuche

Ab welchem Alter ist die Piraten-Schatzsuche geeignet?
Der Hersteller empfiehlt das Ausgrabungsset ab etwa sieben Jahren, weil Hammer und Meißel etwas Feinmotorik verlangen. Mit Opas Hilfe können aber oft schon Kinder ab fünf Jahren gut mitmachen – ein Erwachsener sollte beim Hämmern dabei sein.
Was braucht man für das Ausgrabungs-Experiment?
Den Ausgrabungsblock (mit eingegossenem Schatz), einen Schwamm, ein Lineal und Wasser. Dazu eine schmutzunempfindliche Unterlage – alte Zeitungen oder eine Schreibtischunterlage auf dem Küchentisch reichen völlig.
Wie gräbt man den Schatz aus dem Gipsblock?
Die Oberfläche wird mit dem Schwamm als Maß in kleine Quadrate eingeteilt und angeritzt. Dann feuchtet man ein Quadrat mit dem Schwamm an – der Gips wird weich und lässt sich mit dem Meißel freikratzen, härtere Stellen vorsichtig mit dem Hammer. Gefundene Schätze unter fließendem Wasser von Gipsresten befreien.
Was findet man im Schatz – und was kann man danach machen?
Im Gipsblock stecken zum Beispiel Münzen, Perlen und Steine. Nach der Ausgrabung knüpfen die Kinder aus den Materialien ein Piraten-Armband mit Totenkopfanhänger und erfahren nebenbei, wie ein Archäologe arbeitet.
Worin unterscheidet sich das von einer Schatzsuche zum Kindergeburtstag?
Diese Seite beschreibt ein Ausgrabungs-Experiment – einen Schatz aus einem Gipsblock befreien. Eine klassische Piraten-Schatzsuche zum Kindergeburtstag ist dagegen ein Suchspiel mit Geschichte, Schatzkarte und Stationen im Garten oder Haus. Dafür haben wir eine eigene Anleitung: Schatzkarte basteln & Schatzsuche planen.

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