

Symbolbild, mit KI erstellt — keine reale Person. Der Advent mit den Enkeln braucht keine Großveranstaltung: ein Nachmittag, ein Ritual, eine Kerze.
Weihnachten ist das Fest, an dem Großeltern am meisten zu geben haben — und am wenigsten davon lässt sich kaufen. Die Enkel bekommen ihre Geschenke ohnehin von allen Seiten. Was nur Oma und Opa mitbringen: Zeit, Geduld, alte Geschichten und Handgriffe, die man nicht im Netz bestellen kann.
Diese Seite ist die Übersicht über alles, was auf grossvater.de zum Fest steht — vom Plätzchenteig über den selbst gebastelten Adventskalender bis zur Frage, wie man Weihnachten feiert, wenn die Enkel vierhundert Kilometer weit weg wohnen. Und sie beantwortet die Frage, die sich vor jedem Advent neu stellt: Was machen wir eigentlich aus den paar Nachmittagen, die wir haben?
Wie feiert man Weihnachten mit Enkelkindern? Am besten mit wenigen, festen Ritualen statt vieler einzelner Aktionen: ein gemeinsamer Backnachmittag, ein selbst gebastelter Adventskalender, eine Geschichte am Abend und ein fester Termin im Advent, auf den sich alle freuen. Wichtig ist die Absprache mit den Eltern — über Geschenke, Süßigkeiten und Termine. Ein wiederkehrendes Ritual bleibt Kindern länger im Gedächtnis als das teuerste Geschenk.
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Die Adventszeit planen: ein Ritual schlägt zehn Aktionen
Die meisten Großeltern sehen ihre Enkel im Advent nicht jeden Tag, sondern an zwei, drei Nachmittagen. Wer in diese wenigen Stunden ein komplettes Weihnachtsprogramm pressen will, macht sich und den Kindern das Fest schwer. Der Trick ist ein anderer: eine Sache, die jedes Jahr wiederkehrt.
Kinder erinnern sich später nicht an die Vielfalt, sondern an das Immergleiche. An den Teller, der nur im Advent aus dem Schrank kommt. An das Lied, das Opa jedes Jahr falsch singt. An den Nachmittag, an dem in Omas Küche Mehl auf dem Boden liegt. Ein einziges verlässliches Ritual ist mehr wert als fünf gut gemeinte Ausflüge.
Mein Vorschlag für die Planung: Sucht Euch ein Ritual für den Advent aus, das Ihr auch in fünf Jahren noch schafft — und legt es auf einen festen Termin, zum Beispiel den zweiten Adventssonntag. Alles Weitere ist Zugabe. Was nicht klappt, fällt dann nicht als Versagen auf, sondern gar nicht erst ins Gewicht.
Und ein zweiter Punkt, der oft übersehen wird: Sprecht die Adventspläne früh mit den Eltern ab. Wer im November fragt, bekommt Termine. Wer im Dezember fragt, bekommt Absagen — nicht aus Unwillen, sondern weil der Kalender einer jungen Familie im Advent voll ist. Wie viel Einmischung dabei angemessen ist und wo die Grenze verläuft, steht ausführlich unter was Großeltern nicht tun dürfen.
Backen, Basteln, Werken: was Ihr gemeinsam machen könnt
Das ist die Stärke der Großeltern: Zeit für Dinge, die dauern. Eltern backen im Advent zwischen zwei Terminen, Großeltern können einen ganzen Nachmittag dafür hergeben — inklusive der Viertelstunde, in der ein Vierjähriger den Teig einfach nur kneten will.
🎄 Der Advent zum Selbermachen
Plätzchen backen mit Enkelkindern
Das Grundrezept, der Ablauf des Nachmittags und welches Kind welche Aufgabe übernehmen kann.
Adventskalender selbst basteln
Vier Varianten von zwanzig Minuten bis zwei Stunden — plus 24 Füllideen ohne Süßigkeiten.
Weihnachtsdeko aus Holz sägen
Sterne, Anhänger und Fensterbilder mit der Laubsäge — mit Vorlagen zum Ausdrucken.
Adventsweg aus Salzteig
Eine ruhige Bastelidee für die Woche vor dem ersten Advent.
Wer noch Material braucht: Was in eine Bastelkiste für Kinder wirklich hineingehört und was man sich sparen kann, steht unter Bastelmaterial für Kinder. Und für alles, was aus Papier entsteht — Sterne, Ketten, Fensterbilder — ist der Hub Basteln mit Papier der richtige Einstieg.
Vorlesen und erzählen: der unterschätzte Teil des Festes
Vorlesen ist die Disziplin, in der Großeltern kaum zu schlagen sind. Nicht weil sie es besser können, sondern weil sie sich die Zeit nehmen, an der richtigen Stelle eine Pause zu machen. Ein Kind, das an Heiligabend auf dem Schoß sitzt und zuhört, erinnert sich daran noch als Erwachsener.
Die Weihnachtsgeschichte für Kinder erzählt gibt es hier in zwei Fassungen: einer ausführlichen zum Vorlesen und einer kurzen für die ganz Kleinen ab drei Jahren — dazu ehrliche Antworten auf die Fragen, die Kinder dabei stellen. Wer lieber gemeinsam schaut statt liest, findet unter Weihnachtsfilme für die Familie die Klassiker, sortiert nach Alter.
Und wenn Ihr auf den Geschmack kommt: Die Martinsgeschichte steht schon in derselben Form bereit — sie kommt im November, also kurz vorher.
Schenken ohne Übertreibung
Der häufigste Streitpunkt zwischen Großeltern und Eltern an Weihnachten ist nicht die Frage, ob geschenkt wird, sondern wie viel. Großeltern schenken gern zu viel — aus Freude, manchmal auch aus schlechtem Gewissen, weil sie unter dem Jahr wenig da sein können. Für die Eltern bedeutet ein Übermaß an Geschenken vor allem eines: ein volles Kinderzimmer und ein Kind, das am dritten Geschenk schon nicht mehr hinschaut.
Die einfachste Regel, die ich kenne: Fragt die Eltern vorher, was gebraucht wird — und haltet Euch daran. Ein abgesprochenes Geschenk kommt besser an als eine Überraschung, die niemand unterbringen kann. Und wenn Ihr unbedingt überraschen wollt: Ein gemeinsamer Ausflug im neuen Jahr ist ein Geschenk, das keinen Platz wegnimmt.
Konkrete Ideen sammeln sich unter Weihnachtsgeschenke für Enkel. Wer einen Adventskalender lieber kauft als bastelt, wird bei Adventskalender für Enkel fündig. Und für den umgekehrten Fall — wenn die Kinder fragen, was sie Oma und Opa schenken sollen — gibt es die Liste Weihnachtsgeschenke für Großeltern.
Zum Nikolaus am 6. Dezember reicht meist eine Kleinigkeit: Was in den Nikolausstiefel gehört — und was besser nicht.
Wenn die Enkel weit weg sind
Nicht jede Familie sitzt an Heiligabend am selben Tisch. Wer seine Enkel nur alle paar Monate sieht, erlebt den Advent anders — und braucht andere Ideen als den gemeinsamen Backnachmittag.
Was erfahrungsgemäß trägt: ein Päckchen, das vor dem ersten Advent ankommt und 24 kleine Umschläge enthält, statt eines großen Geschenks an Heiligabend. Eine vorgelesene Geschichte als Sprachnachricht, die das Kind sich immer wieder anhören kann. Ein fester Videotermin am Sonntagnachmittag, an dem gemeinsam eine Kerze angezündet wird — hier wie dort.
Ausführlicher steht das unter Großeltern weit weg. Und wer nur Weihnachtsgrüße sucht, die nicht nach Textbaustein klingen, findet sie bei den Grüßen zu Weihnachten und beim Nikolausgruß von Oma und Opa.
Die Termine im Advent 2026
Eine Besonderheit in diesem Jahr: Der Nikolaustag fällt 2026 genau auf den zweiten Advent. Wer beides getrennt feiern möchte, sollte das früh einplanen — sonst geht einer der beiden Anlässe unter.
Weil Heiligabend 2026 auf einen Donnerstag fällt, liegen die Feiertage günstig: Der erste und zweite Weihnachtstag sind Freitag und Samstag, das Wochenende schließt direkt an. Für Familien, die zwischen mehreren Großelternpaaren pendeln, ist das eine seltene Erleichterung — mehr dazu unter mehrere Großelternpaare.
Häufige Fragen
Wie feiert man Weihnachten mit Enkelkindern?
Mit wenigen, festen Ritualen statt vieler einzelner Aktionen: ein gemeinsamer Backnachmittag, ein selbst gebastelter Adventskalender, eine Geschichte am Abend und ein fester Termin im Advent. Wichtig ist die frühe Absprache mit den Eltern über Geschenke, Süßigkeiten und Termine. Ein wiederkehrendes Ritual bleibt Kindern länger im Gedächtnis als ein teures Geschenk.
Wie viel dürfen Großeltern den Enkeln zu Weihnachten schenken?
Eine feste Summe gibt es nicht — entscheidend ist die Absprache mit den Eltern. Als Faustregel gilt: Das Geschenk der Großeltern sollte das der Eltern nicht überstrahlen. Wer unsicher ist, fragt vorher nach, was gebraucht wird, oder schenkt gemeinsame Zeit statt Gegenständen.
Wann ist 2026 der erste Advent?
Der erste Advent 2026 fällt auf Sonntag, den 29. November. Der Nikolaustag am 6. Dezember fällt in diesem Jahr auf den zweiten Advent, Heiligabend auf einen Donnerstag.
Was kann man mit kleinen Enkeln im Advent machen?
Für Kinder unter vier Jahren eignen sich kurze, wiederholbare Rituale: eine Kerze anzünden und ein Lied singen, ein Türchen am Adventskalender öffnen, Plätzchen ausstechen (ohne Backen), eine kurze Geschichte. Alles, was länger als zwanzig Minuten Konzentration verlangt, überfordert diese Altersgruppe.
Wie feiert man Weihnachten, wenn die Enkel weit weg wohnen?
Bewährt haben sich ein Adventspäckchen, das vor dem ersten Advent ankommt, vorgelesene Geschichten als Sprachnachricht und ein fester Videotermin am Adventssonntag, bei dem auf beiden Seiten eine Kerze angezündet wird. Wichtig ist die Regelmäßigkeit, nicht die Länge des Kontakts.
Sollten Großeltern eigene Weihnachtstraditionen weitergeben?
Ja — das ist einer der wertvollsten Beiträge, den Großeltern leisten können, solange sie die Traditionen der Eltern damit nicht verdrängen. Am besten funktioniert es als Angebot: das eigene Lied, das eigene Rezept, die eigene Geschichte, ohne Anspruch darauf, dass die Familie es übernimmt.
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