Lebkuchen backen
Lebkuchen backen

Weihnachtszeit & Lebkuchen backen gehören zusammen

Kann sich jemand die Weihnachtszeit ohne Lebkuchen vorstellen?
Dieser ist so eng mit Nikolaus und Weihnachten verbunden wie der Weihnachtsmann selbst, die Schoko-Weihnachtsmänner und das Plätzchenbacken.
Dabei sind Lebkuchen unter verschiedenen Namen bekannt, heißen Gewürzkuchen, Pfefferkuchen oder Honigkuchen. Auch im englischen Sprachraum kennt man die Leckerei, dort heißt sie Gingerbread.


Lebkuchenhaus backen
Es gibt drei Möglichkeiten: Bausatz, Ausstechformen oder freier Entwurf für das Lebkuchenhaus

Woher kommt der Lebkuchen?

Angeblich kommt der Lebkuchen aus dem Orient und war schon den alten Römern und Ägyptern bekannt.
Dort wurde er an hohen Festtagen auf den Tisch gebracht, die Reichen und Mächtigen verteilten ihn an ihre Untertanen. Sogar als Grabbeigabe wurde Lebkuchen verwendet.

Der heute bekannte Lebkuchen kommt aus Belgien und war dort bei Nonnen und Mönchen bekannt.
Sie brachten ihn auch nach Deutschland. Seine lange Haltbarkeit war sein großes Plus, er konnte als Vorrat für schlechte Zeiten lange Zeit aufbewahrt werden.

Dass heute die Nürnberger und Pulsnitzer Lebkuchen so bekannt sind, liegt unter anderem daran, dass die orientalischen Gewürze für die Leckerei in diese beiden Städte gebracht wurden, als sie noch Handelsknotenpunkte waren. Auch die Aachener Printen und die Basler Leckerli sind heute weltberühmt und blicken auf eine ähnliche Geschichte zurück.

Es gibt viele unterschiedliche Lebkuchen-Rezepte

Es gibt unglaublich viele Lebkuchenarten – den einen Lebkuchen gibt es nicht.
Hier ein paar Beispiele:

  • Auf Oblaten gebackene Lebkuchen
  • Oblaten-Lebkuchen
  • Feine Oblaten-Lebkuchen
  • Nuss-Lebkuchen
  • Elisenlebkuchen
  • Mandel-Lebkuchen
  • Weiße Lebkuchen
  • Braune Lebkuchen
  • Feine braune Lebkuchen
  • Feinste braune Lebkuchen
  • Honig-Lebkuchen
  • Printen
  • Dominosteine

Na, Appetit bekommen?
Auch Opa und Enkel können sich an Lebkuchen wagen, wenngleich dieser ein wenig schwieriger zu backen ist als Plätzchen.
Schnelle Lebkuchen und Lebkuchen ohne Zucker sind besonders beliebt, das Lebkuchenhaus sehr aufwendig. Dafür macht es Spaß, es nachher wie bei Hänsel und Gretel einfach aufzuessen! Ganz wichtig dabei sind die passenden Ausstecher.

Da muss natürlich der klassische Lebkuchenmann vorhanden sein, außerdem gibt es runde Formen, Sterne oder Monde.

Ihr solltet darauf achten, dass die Formen nicht zu klein sind bzw. zu schmale Teile besitzen, denn diese brechen leicht ab. Frust vorprogrammiert!
Auch der Schneemann ist eine gute Idee, das Rentier und das Herz ebenfalls.

Einige Tipps zum Backen von Lebkuchen

Damit der Lebkuchen auch gelingt, kommen hier noch einige einfach anzuwendende Tipps zum Backen der Lebkuchen mit Opa, Oma und Enkel:

  • Backpapier vor dem Backen einfetten oder mit Mehl bestäuben, damit der Lebkuchen nicht klebt
  • Teig einrühren und 24 Stunden vor dem Verarbeiten ruhen lassen
  • bei Verwendung von Hirschhornsalz: Teig unbedingt ganz flach ausrollen, damit das Ammoniak entweichen kann
  • Lebkuchen können mit Rosenwasser aromatisiert werden (oder mit Rum, dann aber nicht kindergeeignet)
  • Lebkuchen kühl lagern, Deckel anfangs nur lose auflegen
  • eine Apfelscheibe oder ein Stück gewaschene Orangenschale halten Lebkuchen in der Dose weich
  • zu fester Lebkuchen wird mit warmer Honigglasur wieder weich (einstreichen und danach in Alufolie einwickeln)
  • Zu viel Lebkuchenaroma übrig? Die Gewürze können auch sehr gut für Saucen vom Wild verwendet werden.

Übrigens:
Lebkuchen sind ein guter Energielieferant und auch als Snack zwischendurch geeignet.
Daher auch für den Wanderurlaub ideal!

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