Oma und Opa planen am Schreibtisch die Finanzen für die Enkelkinder

Für die Enkel sparen, zu den großen Anlässen etwas schenken, das Erbe klug regeln — kaum ein Thema beschäftigt uns Großeltern so sehr wie die Frage, wie wir unsere Familie finanziell gut aufstellen.

Auf dieser Seite bündle ich alle Geld-Themen von grossvater.de: vom Taschengeld über das Sparen ab der Geburt bis zu Schenkung, Versicherung und Testament.

Wie können Großeltern ihre Enkel finanziell unterstützen? Die vier bewährten Wege: regelmäßig kleine Beträge ab der Geburt ansparen (Zeit ist der größte Hebel), Geld- und Goldgeschenke zu den großen Anlässen von Taufe bis Führerschein, zu Lebzeiten schenken — bis zu 200.000 € je Großelternteil und Enkel bleiben alle zehn Jahre schenkungssteuerfrei — und das Enkelkind im Testament bedenken.
Wichtig bei allem: die Eltern früh einbeziehen.

Jürgen Busch, Autor von grossvater.de – Schwarzweiß-Porträt mit gefalteten Händen

Beitrag von Jürgen Busch
AKTUALISIERT AM 23.07.2026 · 6 MIN. LESEZEIT · Kategorie: Finanzen
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Hinweis: Diese Seite gibt Erfahrungen und allgemeine Informationen weiter — sie ersetzt keine Steuer-, Rechts- oder Anlageberatung.

📚 Unsere Finanz-Ratgeber im Detail

Zu jedem dieser Themen findet Ihr bei uns einen ausführlichen Ratgeber – hier geht es direkt hinein:

Sparen für Enkelkinder

Sparen für Enkelkinder

Sparbuch, ETF-Sparplan oder Junior-Depot: flexibel vorsorgen für Führerschein, Studium & Co.

Zum Ratgeber →

Frühstartrente für Enkel

Frühstartrente für Enkel

10 € im Monat vom Staat ab 2027 – und wie Oma & Opa bis 6.840 € im Jahr aufstocken dürfen.

Zum Ratgeber →

Geld an Enkel schenken

Geld an Enkel schenken

Freibeträge, 10-Jahres-Regel und die Meldung ans Finanzamt: so schenkt Ihr steuerfrei.

Zum Ratgeber →

Das ändert sich 2027

Das ändert sich 2027

Mütterrente, Kindergeld, Rente & Steuer: alle Neuerungen für Familien im Überblick.

Zum Ratgeber →

Hinweis: Ein Teil der Vorschaubilder in dieser Übersicht wurde mit KI erstellt.

💶 Geld für die Enkel: die Möglichkeiten im Überblick

Der einfachste Einstieg ist das Taschengeld von Oma und Opa — es schenkt den Enkeln ein Stück finanzielle Freiheit und übt ganz nebenbei den Umgang mit Geld.
Wichtig ist dabei: die Höhe mit den Eltern abstimmen, damit es deren Taschengeld-Erziehung ergänzt und nicht unterläuft.

Zu den großen Stationen im Enkel-Leben sind Geldgeschenke die erste Wahl — die passenden Ratgeber mit Ideen und angemessenen Beträgen habe ich für jeden Anlass geschrieben:

Bei den ganz großen Zielen — Führerschein (heute schnell mehrere Tausend Euro), Studium, erste Wohnung — gilt Opas wichtigste Erfahrung: früh anfangen schlägt später viel einzahlen.
Wer ab der Geburt kleine Beträge zurücklegt, hat zum 18. Geburtstag mehr beisammen als bei jeder späteren Großspende.

Und wie das Geschenk hübsch überreicht wird, zeigt der Ratgeber Geldgeschenke kreativ verpacken.

Sparen & anlegen für das Enkelkind

Für den langfristigen Vermögensaufbau gibt es mehrere Wege – vom sicheren Sparbuch über den chancenreichen ETF-Sparplan bzw. das Junior-Depot bis hin zu Sachwerten. Entscheidend ist dabei weniger das Produkt als die Frage, auf wessen Namen die Anlage läuft – und dass Ihr die Eltern von Anfang an mit ins Boot holt.

Welcher Weg zu Euch passt, wie Junior-Depot und Sparplan funktionieren und worauf Ihr steuerlich achten solltet, erklären wir Schritt für Schritt im Ratgeber Sparen für Enkelkinder →

Schenken & Steuern – die Freibeträge nutzen

Wer größeres Vermögen weitergeben möchte, kann das schon zu Lebzeiten steuerfrei tun: Jedes Enkelkind darf von jedem Großelternteil bis zu 200.000 Euro innerhalb von zehn Jahren geschenkt bekommen – bei Oma und Opa zusammen also bis zu 400.000 Euro, danach beginnt der Freibetrag von vorn.

Freibeträge im Detail, die 10-Jahres-Regel und die Meldung ans Finanzamt lest Ihr im Ratgeber Geld an Enkel schenken → Wie Schenkungen mit dem Erbe zusammenspielen, steht unter Schenkungen an Kinder & Enkel.

📜 Vererben & Vorsorge

Was zu Lebzeiten nicht verschenkt wird, regelt das Erbrecht — und ohne Testament gehen Enkelkinder in der gesetzlichen Erbfolge meist leer aus, solange ihre Eltern leben.
Wer die Enkel direkt bedenken will, muss aktiv werden.
Die wichtigsten Ratgeber aus unserem Erben-Bereich:

📜 Erben & Vererben: der Überblick

Testament, Erbfolge und Steuer für Großeltern.

👧 Enkelkind als Erben einsetzen

So bedenkst Du die Enkel direkt im Testament.

⚖️ Gesetzliche Erbfolge

Wer erbt was, wenn kein Testament da ist?

🏠 Haus & Wohnung vererben

Immobilien klug an die Familie weitergeben.

🛡️ Versicherungen für Enkel: was sinnvoll ist

Nicht jede Versicherung fürs Enkelkind ist nötig — aber zwei Themen tauchen bei Großeltern immer wieder auf.
Die Krankenversicherung läuft im Normalfall beitragsfrei über die Familienversicherung der Eltern; nur in Sonderfällen (etwa wenn das Enkelkind im Haushalt der Großeltern lebt) können Oma und Opa selbst zuständig werden — das klärt ein Anruf bei der eigenen Krankenkasse.

Eine private Unfallversicherung für das Enkelkind können Großeltern dagegen problemlos selbst abschließen und bezahlen — ein beliebtes „unsichtbares“ Geschenk, wenn die Eltern sie nicht für nötig halten.
Wichtig: auf angemessene Invaliditätsleistungen achten und Doppelversicherung vermeiden — auch hier gilt: vorher mit den Eltern sprechen.

❓ Häufige Fragen zu Finanzen für Großeltern

Wie viel Geld dürfen Großeltern den Enkeln steuerfrei schenken?

Jedes Enkelkind hat gegenüber jedem Großelternteil einen Schenkungsteuer-Freibetrag von 200.000 Euro innerhalb von zehn Jahren — bei Oma und Opa zusammen also bis zu 400.000 Euro. Kleinere Geldgeschenke zu Geburtstag oder Weihnachten sind davon unabhängig unproblematisch.

Wie sparen Großeltern am besten für das Enkelkind?

Für lange Zeiträume (ab Geburt bis zum 18. Geburtstag) hat sich ein breit gestreuter ETF-Sparplan bewährt — schon 25 bis 50 Euro im Monat wachsen über die Jahre durch den Zinseszinseffekt beachtlich. Für kurzfristige Ziele wie den Führerschein reicht ein Tagesgeldkonto. Sicherheit und Rendite lassen sich auch kombinieren.

Können Oma und Opa ein Konto oder Depot für das Enkelkind eröffnen?

Ein Konto oder Depot auf den Namen des Kindes können nur die Sorgeberechtigten — also die Eltern — eröffnen. Großeltern können aber darauf einzahlen, oder sie führen ein Depot auf den eigenen Namen und übertragen es später per Schenkung. Beides funktioniert gut, wenn es mit den Eltern abgestimmt ist.

Erben Enkelkinder automatisch etwas von den Großeltern?

Nach der gesetzlichen Erbfolge in der Regel nicht, solange die eigenen Kinder (also die Eltern der Enkel) leben — Enkel kommen erst zum Zug, wenn ihr Elternteil vorverstorben ist oder ausschlägt. Wer die Enkel direkt bedenken möchte, braucht ein Testament oder überträgt schon zu Lebzeiten per Schenkung.


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Testament, Erbfolge und Steuern im Überblick.

🎁 Geschenke für Enkel

Ideen zu jedem Anlass — von Geburt bis Abitur.

💌 Geldgeschenke verpacken

Kreative Ideen statt nackter Umschlag.

🪙 Taschengeld fürs Enkelkind

Wie viel ist angemessen — und was sagen die Eltern?

Bleib in Kontakt mit Opa Jürgen


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