Oma und Opa prüfen gemeinsam Unterlagen am Tisch – richtig vererben für Großeltern

Vererben ist ein Thema, das viele Großeltern gern aufschieben — verständlich, denn es führt einem den eigenen Tod vor Augen. Doch wer früh regelt, was einmal mit Haus, Geld und Erinnerungsstücken geschehen soll, erspart der Familie später Streit und Sorgen. Hier findest Du verständlich erklärt, wer was erbt, wann ein Testament nötig ist und wie Du Dein Vermögen gezielt weitergibst.

ℹ️ Bitte beachte: Diese Seiten informieren allgemein und ersetzen keine Rechts- oder Steuerberatung. Für Deinen konkreten Fall sind ein Notar oder ein Fachanwalt für Erbrecht die richtige Adresse. Alle Angaben gelten für Deutschland, Stand 2026.

Jürgen Busch, Autor von grossvater.de – Schwarzweiß-Porträt mit gefalteten Händen
Beitrag von Jürgen Busch
AKTUALISIERT AM 13.08.2026 · 4 MIN. LESEZEIT · Kategorie: Erben & Vererben · Newsletter anmelden
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🧭 Wer erbt was? Die Grundlagen in Kürze

Ohne Testament greift die gesetzliche Erbfolge: Zuerst erben die Kinder, der Ehepartner erbt mit, und die Enkel kommen erst zum Zug, wenn ihr eigener Elternteil verstorben ist. Wer davon abweichen und sein Vermögen gezielt verteilen möchte — etwa ein Enkelkind, ein Schwiegerkind oder einen neuen Partner bedenken —, braucht ein Testament. In den folgenden Beiträgen gehen wir die wichtigsten Fälle der Reihe nach durch.

📚 Unsere Beiträge zum Erben

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Hinweis: Ein Teil der Vorschaubilder in dieser Übersicht wurde mit KI erstellt.

Vor dem Erbfall: wer entscheidet, wenn Du es nicht mehr kannst

Das Testament regelt die Zeit nach dem Tod. Für die Zeit davor — Krankenhaus, Reha, Pflege, Demenz — braucht es drei andere Blätter: Wer darf für Dich handeln, was soll medizinisch geschehen, wen soll das Gericht notfalls als Betreuer bestellen. Und einen Ordner, in dem die Familie das alles findet.

→ Vorsorgevollmacht · → Patientenverfügung · → Betreuungsverfügung · → Notfallordner mit Checkliste

Und die Geldseite der Pflege: Wer zahlt fürs Heim, was darf das Sozialamt von Kindern und Enkeln zurückholen — und wie vererbt man an ein Enkelkind mit Behinderung, ohne dass das Erbe beim Amt landet.

→ Elternunterhalt: Wer fürs Pflegeheim zahlt · → Enkel mit Behinderung: Rente und Behindertentestament

❓ Häufige Fragen

Brauche ich überhaupt ein Testament?

Wenn Du mit der gesetzlichen Erbfolge einverstanden bist, nicht zwingend. Sobald Du aber gezielt verteilen, jemanden bevorzugen oder ausschließen möchtest, ist ein Testament der einzige sichere Weg.

Wer erbt, wenn ich nichts regele?

Dann greift die gesetzliche Erbfolge: zuerst die Kinder, der Ehepartner erbt mit, die Enkel rücken nur nach, wenn ihr eigener Elternteil verstorben ist. Die Einzelheiten erklären wir im Beitrag zur gesetzlichen Erbfolge.

Ab wann sollte ich mich um das Thema kümmern?

Am besten früh, solange alles in Ruhe geregelt werden kann. Ein Todesfall kann plötzlich eintreten, und manche Gestaltungen — etwa Schenkungen — entfalten ihre Wirkung erst nach mehreren Jahren.


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Die Informationen auf diesen Seiten sind allgemeiner Natur und dienen ausschließlich zu Informationszwecken. Sie stellen keine Rechts- oder Steuerberatung dar und behandeln nicht die Fragen oder Probleme Deines individuellen Falls. Wenn Du Rat für Deine persönliche Situation brauchst, wende Dich bitte an einen qualifizierten Anwalt oder Steuerberater.

Beitrag von Jürgen Busch · Themenschwerpunkt: Erben & Vererben · Inhalt auf Richtigkeit überprüft am 24. September 2026