„Jungle Cruise“

Filmvorstellung „Jungle Cruise“
Erscheinungsdatum: 29. Juli 2021
Hauptdarsteller: Dwayne Johnson, Emily Blunt, Jack Whitehall, Edgar Ramirez

Die Handlung

Bisher konnte ihn niemand finden, den Baum mit den heilsamen Kräften. Einer Legende zufolge soll er sich tief im Amazons befinden. Lily Houghton, ihres Zeichens nach Forscherin und Abenteurerin, will sich nun aufmachen, diesen Baum zu finden. Dafür heuert sie den fragwürdigen Kapitän Frank an, der sie auf seinem Boot „La Quila“ den Amazonas entlang schippert.

Die Fahrt ist alles andere als angenehm, denn in halsbrecherischer Fahrt geht es immer weiter in den Regenwald hinein. Der zeigt sich von seiner schönsten Seite, bis die ersten Probleme auftauchen.
Nun wird es gefährlich und die beiden wissen noch nicht einmal, dass nicht nur ihr Leben selbst auf der Kippe steht, sondern das der gesamten Menschheit!
Der Baum entfaltet indes seine Geheimnisse und die sind nicht ganz so, wie sich Lily und Frank das vorgestellt haben.

Hintergründe

Der Film aus den Disney-Studios nahm sich „African Queen“ aus dem Jahr 1951 sowie „Jäger des verlorenen Schatzes“ aus 1981 zum Vorbild: Filmkenner könnten hier durchaus Ähnlichkeiten erkennen. Dabei hat Dwayne Johnson bereits Erfahrung mit solchen Filmen, denn er spielte im 2017 veröffentlichten Remake des Klassikers „Jumanji“ ebenfalls im Urwald. Das Set dürfte ihm also gut bekannt gewesen sein!

Interessantes Detail:
Die Disney-Studios setzten bei dem Film auf ein Detail aus dem eigenen Park. Das kleine Boot, auf dem Frank und Lily über den Amazonas schippern, ist eigentlich ein Fahrgeschäft aus Disney World. Für die Verfilmung wurde sogar auf weitere Elemente gesetzt, die ebenfalls im Park vorkommen (z. B. die „Rückseite des Wassers“).

„Catweazle“

Filmbesprechung „Catweazle“
Darsteller: Otto Waalkes, Katja Riemann, Julius Weckauf, Henning Baum, Milan Peschel

Die Handlung

Benny, 12 Jahre alt, findet im Keller seines Hauses einen Magier namens Catweazle.
Der Pechvogel stammt eigentlich aus dem 11. Jahrhundert und ist versehentlich in der modernen Zeit gelandet. Eigentlich sollte er in den Kerker geworfen werden, weil er nur faule Zauber präsentiert.

Bis es soweit ist, werden die beiden einige lustige Hürden meistern müssen und unter anderem Lisa besuchen, in die Benny heimlich verliebt ist, vor der er sich aber regelmäßig blamiert. Am Ende stellt sich die Frage, ob es die beiden schaffen werden, Anawandur zurückzubekommen und Catweazle dorthin zu bringen, wohin er eigentlich gehört.

Catweazle konnte mit Kröte Kühlwalda und dem Zauberstab Anawandur entkommen. Nun jedoch braucht er seinen Zauberstab, um wieder in seine Zeit zurückzukehren. Pech, dass die Kunstexpertin Dr. Metzler den Stab unbedingt versteigern möchte.
Das müssen Catweazle und Benny unbedingt verhindern!

Bis es soweit ist, werden die beiden einige lustige Hürden meistern müssen und unter anderem Lisa besuchen, in die Benny heimlich verliebt ist, vor der er sich aber regelmäßig blamiert. Am Ende stellt sich die Frage, ob es die beiden schaffen werden, Anawandur zurückzubekommen und Catweazle dorthin zu bringen, wohin er eigentlich gehört.

Das Vorbild von Catweazle

Catweazle ist keine Erfindung der Neuzeit und wurde tatsächlich bereits in den 1970er Jahren erstmalig ausgestrahlt.
Auch im Original wurde ein Magier mit den Errungenschaften der modernen Zivilisation konfrontiert und musste sich mit Fahrzeugen, Strom und weiteren Segnungen auseinandersetzen.
Richard Carpenter zeichnete für die Ursprungsversion verantwortlich und schrieb zwischen 1970 und 1971 zwei Staffeln für die gleichnamige Serie.
Am 15. Februar 1970 wurde die Serie dann ausgestrahlt, und zwar im Kinderprogramm. Ingesamt wurden 26 Folgen der Kultserie gedreht, die Serie wurde Kult. Hauptdarsteller war damals Geoffrey Bayldon, der leider im Jahr 2017 im Alter von 93 Jahren verstarb.

Gedreht wurde der Film unter anderem im Kloster Eberbach, in dem schon „Der Name der Rose“ verfilmt worden ist. Neben dem realen Schauplatz wurde tief in die Trickkiste gegriffen und die Optik des Klosters mit moderner Technik verändert.

Unsere Filmbewertung

Otto ist einfach Otto und zeigt auch in „Catweazle“ wieder einmal, wie viel Witz in ihm steckt. Der unverkennbare Darsteller präsentiert mit Witz und Klamauk die Geschichte rund um den leicht verwirrten Zauberer, der die Errungenschaften der modernen Zivilisation schon bald zu schätzen weiß (siehe das Bad in der Wanne von Lisas Eltern).

Der Film weist keine Längen auf und ist für jede Altersgruppe geeignet.
Wer mit seinen Kindern oder Enkelkindern einen Film sucht, der lustige Unterhaltung ohne großen Anspruch präsentiert, ist mit „Catweazle“ gut beraten!

„Sommerrebellen“

Filmkritik Sommer-Rebellen

Filmkritik: Sommer-Rebellen

Darsteller: Eliáš Vyskočil, Pavel Nový, Liana Pavlíková, Kaya Marie Möller, Szidi Tobias, Jana Olhová, Michal Kubovčik, Lunik Kleinmichel, Peter Oszlík, Michal Rovňák

Die Handlung

Der Film „Sommer-Rebellen“ (ab August 2021 in den deutschen Kinos) erzählt eine emotionale Geschichte: Der Vater des elf Jahre alten Jonas ist tot, mit der Mutter gibt es ständig Streit.
Nun will diese mit Jonas und dessen kleinem Bruder ans Meer fahren, um dort Tante Anne zu besuchen. Doch Jonas möchte lieber zu seinem Opa Bernhard, der in der Slowakei lebt.

Es kommt, wie es kommen muss: Jonas schickt Opa eine Nachricht und haut von zu Hause ab.
Er steht in Handlova auf Opas Schwelle und muss erkennen, dass alles ganz anders ist, als gedacht.
Opa ist mittlerweile in Rente und freut sich scheinbar gar nicht, seinen Enkel zu sehen, wirkt antriebslos und haust in einer nicht aufgeräumten Wohnung mit leerem Kühlschrank.
Statt Lebensmittel gibt es jede Menge leere Flaschen im Haus und mit dem Boot von Jonas Vater kann der Junge auch nicht fahren.

Jonas lernt aber Alex kennen, ein Mädchen aus der Nachbarschaft.
Sie ist selbstbewusst und weiß genau, was sie will.
Die beiden freunden sich an und schmieden einen Plan: Opa soll es wieder besser gehen!
Dafür braucht er einen Job, ein neues Hobby oder eine Frau. Oder alles zusammen?
Ob Opa wieder glücklich wird, der Plan aufgeht und damit auch Jonas und seine Mutter sowie sein kleiner Bruder zufrieden sein werden, zeigt dieser Film.

Unsere Filmkritik „Sommerrebellen“

Der Film zeigt gelungen die kleinen und großen Sorgen, die der heranwachsende Jonas meistern muss und die durch den grummeligen Opa noch verstärkt werden.
Er zeigt aber auch, dass es hilfreich ist, sich nicht unterkriegen zu lassen und dass manchmal eben doch ein gutes Ende wartet.

In wundervollen, teils impressionistisch wirkenden Landschaftsbildern wird eine Atmosphäre geschaffen, die den Zuschauer fast magisch in den Film zieht.
Sehr angenehm ist auch, dass im Film auf allzu große Dramatik verzichtet wird. Verschiedene Handlungen und Krisen werden dargestellt, doch nichts wird überspitzt oder überbetont.

Der Film ist für Kinder ab sechs Jahren freigegeben und eignet sich damit perfekt für die ganze Familie.

„Espen und die Legende vom Goldenen Schloss“

Espen und die Legende vom Goldenen Schloss

Hauptdarsteller: Vebjørn Enger, Eili Harboe, Daniel Krecmar, Mads Sjøgård Pettersen, Elias Holmen Sørensen

Die Handlung

Prinz Raul lädt zum großen Ball ein! König Eriks Tochter Kristin wird gefeiert und Bauernsohn Espen wird mit seinen Halbschwestern und ihrem Vater eingeladen. Dort aber werden ihre beiden Freunde Per und Pål in den Kerker geworfen, weil sie angeblich das Königspaar vergiftet haben sollen.

Espen und Kristin machen sich gemeinsam auf den Weg, um das Königspaar zu retten und dafür das heilende Wasser des Lebens zu finden. Dieses befindet sich im Palast von Soria Moria, um den sich viele Mythen ranken.

Ein verwunschener See, der von Ungeheuern bewacht wird, wird sich als eine der vielen Herausforderungen darstellen. Zahlreiche Fremde versuchen die beiden aufzuhalten, doch sie treffen auch einen Mann, der bisher als Einziger wieder aus dem See zurückgekehrt ist.
Ob er Ihnen helfen kann?
Deutlich schwieriger wird die Aufgabe, der sich die beiden stellen müssen, durch die böse Schurkin, die alles daran setzt, den Erfolg zu vereiteln.
Werden es Espen und Kristin schaffen und damit ihre Freunde, das Königspaar und sogar die ganze Welt retten?

Film mit magischem Touch und viel Naturkulisse
Espen und die Legende vom Goldenen Schloss ist ein Film mit magischem Touch und viel Naturkulisse für Kinder ab 12 Jahren

Die Bewertung zum Film „Espen und die Legende vom Goldenen Schloss“

Wer Filme mit magischem Touch und die Naturkulisse Norwegens mag, wird den Film „Espen und die Legenden vom Goldenen Schloss“ sicherlich mögen. Für alle anderen wird hier eine unterhaltsame Geschichte präsentiert, in der auf altbekannte Effekte zurückgegriffen wird.
Der Film ist eine Fortsetzung des 2017 erschienen „Espen und die Legende vom Bergkönig“ und wie bei allen Fortsetzungen ist die zweite Ausgabe etwas weniger spannend als die erste.

Der Film weist durchaus Längen auf, denen eine Kürzung gut getan hätte.
Nichtsdestotrotz ist es ein modernes Märchen, das wie gewohnt auf Effekte setzt und dafür auch mit dem Amanda Award 2020 für die Visual Effects ausgezeichnet wurde.

Der Film hat sicherlich das Zeug dazu, den einen oder anderen Zuschauer ab 12 Jahren zu begeistern – die Schauspieler tun auf jeden Fall ihr Bestes, was sich schon im Vorgängerfilm als nicht immer ausreichend gezeigt hat.

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Autor dieses Beitrages: Jürgen Busch
Aus dem Themenbereich: Kinder-Filme und TV

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