Wandern mit Enkeln
Wandern mit Enkeln

Die Großeltern gehen mit dem Enkelkind wandern

Ja, warum denn nicht!
Allerdings ist ein Gelingen dieses Vorhabens davon abhängig, wie motiviert das Enkelkind ist und das wiederum hängt auch von seinem Alter ab. Wir haben hier die besten Tipps – natürlich selbst erprobt! – zusammengetragen, mit denen Eure nächste Wandertour mit dem Enkelchen ein voller Erfolg wird.

Tipp 1: Kindertauglichen Wanderweg wählen

Je nach Alter des Kindes darf der Weg zwar ruhig anspruchsvoll sein, er darf das Kind aber nicht überfordern. Ausgewiesene Familienwanderwege sind in Büchern und Karten verzeichnet. Hier bitte auf die genannten Schwierigkeitsgrade achten!

Huckepack.Opa mit Enkel
Opa-Huckepack kann den Kinderwagen bzw. die Kindertrage für eine bestimmte Zeit ersetzen

Tipp 2: Kinderwagen oder Babytrage?

Die wenigsten Wanderfreunde mögen das Wandern mit dem Kinderwagen. Das Laufen ist damit zu anstrengend, außerdem ist die Wahl möglicher Wanderwege zu eingeschränkt. Eine Babytrage ist die bessere Wahl, hier können schon Kinder ab einem halben Jahr mitwandern. Nur im Sommer ist das eher ungeeignet, denn hier heizt sich das Kind durch die Sonne und durch das Schwitzen von Opa oder Oma sehr stark auf.

Tipp 3: Die richtige Kleidung wählen

Wanderkleidung muss bequem sein und es darf nicht darauf ankommen, ob etwas schmutzig wird oder kaputt geht. Wichtig sind auch Wechselsachen, denn fast jedes Kind wird den Wassergraben oder den kleinen See unterwegs näher untersuchen wollen. Besonders wichtig sind die trittsicheren Schuhe.

Tipp 4: Kinder motivieren

Gerade Kinder im Vorschulalter sind zwar anfangs mit Feuereifer dabei, doch schon nach den ersten 100 m kommt die Frage: Ist es noch weit? Hier gilt es, erfinderisch zu sein: Das Kind darf die Route bestimmen, Geocaching wird als Ablenkung genutzt, Ihr beobachtet Tiere oder macht Pausen an besonders entdeckenswerten Stellen.

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Autorin: Carmen Eisendle

Das Buch bietet auf 144 Seiten für Kinder ab sechs Jahren die Möglichkeit, die Highlights ihrer Wanderungen festzuhalten (evtl. mit Opas Hilfe!).
Vorformulierte Fragen zur Tour, zu Wetter und Stimmung lassen die Touren bewertbar werden.
Außerdem ist genügend Platz für Bilder und Zeichnungen, sodass am Ende ein individuelles Tagebuch entsteht, das das Zeug zum schönsten Erinnerungsschatz hat.

Tipp 5: Sonnenschutz nicht vergessen

Jede Wandertour wird zum Horrortrip, wenn ein Sonnenbrand droht. Daher: Sonnenschutz nicht vergessen und daran denken, dass vor allem in den Bergen die UV-Strahlung um ein Vielfaches höher ist! Auch ein Mücken- und Zeckenschutz sollte auf jeden Fall dabei sein. Hierbei bitte darauf achten, dass dieser für das jeweilige Alter des Kindes geeignet ist.

Tipp 6: Erste-Hilfe-Ausrüstung

Meist passiert es auf dem Rückweg: Das Kind stürzt und schürft sich das Knie oder die Hände auf. Großeltern sollten dafür gewappnet sein und eine Erste-Hilfe-Tasche mitführen. Diese gibt es für Kinder fertig gepackt in der Apotheke oder sie werden selbst zusammengestellt. Pflaster, Verbandmull, Desinfektionsspray, Zeckenkarte und eine Schere gehören auf jeden Fall hinein.

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Nicht immer verlaufen alle Wandertouren folgenlos.
Ein Sturz, ein Zeckenbiss, ein Schnitt mit dem Taschenmesser: Die kleinen Missgeschicke des Alltags sind unterwegs besonders ärgerlich.
Das Erste Hilfe Set bietet alles Nötige, um Wunden, gelaufene Blasen und Verletzungen jeder Art versorgen zu können.
Ganz wichtig neben Pflaster, Schere, Verbandmull und Pinzette: die Zeckenkarte!

Tipp 7: An ausreichend Wasser denken

Wer schon einmal mit Kindern wandern war und nicht genügend Wasser mithatte, durfte sich wahrscheinlich den Rest des Tages schlecht fühlen. Die armen Kinder standen kurz vor dem Verdursten! Auch wenn es meist nicht so schlimm ist, steigern sich die Mini-Wanderer doch in ihr Durstgefühl regelrecht hinein und können nicht mehr aufhören zu schimpfen und zu zetern. Auf Strecken, bei denen in regelmäßigen Abständen Imbisse oder Hütten kommen, ist das kein Problem. Ansonsten bitte unbedingt an genügend Wasser denken!

Pausen beim Wandern mit Enkelkinder einlegen
Unbedingt Pausen beim Wandern mit den Enkelkindern einlegen – es gibt im Wald so viel zu entdecken!

Tipp 8: Genügend Pausen machen

Kinder lieben das Wandern vor allem wegen der Pausen, in denen sie herumtoben und die Umgebung entdecken können. Oma und Opa sollten die Wanderpause an einem für Kinder besonders interessanten Platz einlegen und beim Weitergehen eine ähnliche Stelle in Aussicht stellen. Das erhöht die Motivation der Kleinen beträchtlich.

Tipp 9: Bloß nicht verirren

Selbst Erwachsene sind über falsche Routen nicht glücklich, zumal sich diese meist als deutlich länger als gewünscht herausstellen. Mit Kindern ist das eine Katastrophe! Apps schützen davor und können auch offline bei der Orientierung helfen.

Tipp 10: Nicht überschätzen

Großeltern sollten sich selbst und die Enkelkinder nicht überschätzen. Anfangs läuft es sich vielleicht noch gut, doch der Rückweg ist häufig deutlich schwerer zu meistern. Dies gilt vor allem in bergigen Regionen und auch bei gewagten Wanderungen in der Nacht.
Daher lieber auf kürzere Strecken und auf Sicherheit setzen!

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