Gesundheits-Apps für Senioren
Gesundheits-Apps für Senioren

Im Rahmen einer Bitkom-Umfrage, die Ende 2021 veröffentlicht wurde, gaben 22 Prozent der über 65-Jährigen an, bereits Gesundheitsapps zu nutzen. Die Hälfte aller Befragten gab sogar an, zukünftige derartige Software-Applikationen zu nutzen.
Von besonderem Interesse sind dabei Apps mit speziellen Übungen sowie zur Aufzeichnung der Vitalwerte. Herzfrequenz, Blutdruck und die Anzahl der Schritte pro Tag werden überwacht.

Es scheint, als hätten Senioren erkannt, wie hilfreich die kleinen Programme sein können, um die eigene Gesundheit zu überwachen und zu fördern.

Wir stellen Gesundheits-Apps vor:

  1. Diabtes-Apps -> in Vorbereitung

Verständlicherweise machen sich Senioren mehr Gedanken über ihren Gesundheitszustand als jüngere Menschen.
Sie haben vielleicht Vorerkrankungen oder schauen mit Argusaugen auf die geringer werdende Lebenszeit, die sie bestmöglich und bei guter Gesundheit nutzen wollen. Es gilt nun, Warnsignale zu erkennen und ein gesundes Leben zu führen!
Erleichtern können das Gesundheits-Apps für das Smartphone.
Diese können zwar eine persönliche Untersuchung oder Beratung durch den Arzt nicht ersetzen, doch sie sind im Alltag eine wunderbare Unterstützung.

Welche Gesundheits-Apps sind für Senioren wichtig?

Gesundheits-Apps werden oft durch ihren besonderen Nutzen bei Behandlungen gelobt:
Es können Video-Sprechstunden mit dem behandelnden Arzt abgehalten werden, Rezepte und Krankschreibungen werden übermittelt. Außerdem kann die eigene Krankenakte eingesehen werden.

Doch für Senioren haben Gesundheits-Apps vor allem einen wichtigen Nutzen im Alltag, denn sie helfen bei der Überwachung der Vitalwerte. Daraus wiederum lassen sich wertvolle Rückschlüsse über den eigenen Gesundheitszustand ziehen.

Überwacht werden unter anderem:

  • Blutdruck
  • Herzfrequenz
  • Körpertemperatur
  • Gewicht
  • Blutsauerstoffgehalt
  • Zuckerwerte

Hilfreich sind zudem Apps, die die Einnahme von Medikamenten verwalten und hier dazu beitragen, dass diese pünktlich und in der richtigen Menge eingenommen werden.
Du weißt nicht, wo die nächste Apotheke ist oder welche Apotheke gerade Notdienst hat?
Auch dafür gibt es die passende App.

Wer nicht nur körperlich, sondern auch geistig fit bleiben möchte, nutzt vielleicht Apps zum sogenannten Gehirnjogging. Die Auswahl dafür ist groß und es gibt nicht nur Apps für die Förderung des logischen Denkens, des Kopfrechnens oder auch des Wortschatzes, sondern auch IQ-Tests, Logik-Rätsel und vieles weitere mehr.

Unterschiede zu jüngeren Nutzern

Während jüngere Nutzer häufig Apps mit Sportübungen, Fitness- und Ernährungsprogrammen nutzen, setzen ältere Nutzer und Senioren eher auf Gesundheits-Apps, bei denen die Überwachung von Körper- und Vitalwerten im Vordergrund steht.
Auch Apps zu Gewicht und Ernährung sowie für bestimmte Erkrankungen wie Diabetes sind sehr häufig im Einsatz. Rund 15 Prozent der Senioren, die bereits auf Gesundheits-Apps setzen, nutzen Motivations- und Verhaltensvorschläge oder lassen sich spezielle Übungen für ihre Erkrankung anzeigen.
Seltener werden bislang Tagebuch-Apps genutzt, vielleicht, weil sie mit einigem Aufwand verbunden sind.

Mittlerweile ist ersichtlich, dass die Akzeptanz der Gesundheits-Apps in der Gruppe der Senioren deutlich steigt, wozu nicht zuletzt die Corona-Pandemie beigetragen haben dürfte.
Das Bedürfnis, über die eigene Gesundheit bestmöglich informiert zu sein und Warnhinweise zu erkennen, ist stark gestiegen.

Dennoch: Eine Gesundheits-App kann die Vorsorgeuntersuchung beim Arzt nicht ersetzen, sondern bietet sich lediglich als Ergänzung an!

Autor dieses Beitrages: Jürgen Busch

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