Opa und Enkel machen zusammen Quatsch – lachend mit Konfetti im Wohnzimmer

Opa, machst Du gern mal Quatsch? Und suchst Du neue Ideen, um den Quatsch gemeinsam mit Deinem Enkel zu machen? Dann findest Du hier die schönsten 20 Streiche und Quatsch-Ideen zum Nachmachen – für drinnen und draußen, zum Basteln und für kleine, freche Streiche. Seid ruhig kleine Schlitzohren, Hallodris und Schlingel: Dein Enkel wird begeistert sein und darf erfahren, dass auch ältere Menschen nicht immer nur todernst durchs Leben gehen.

Quatsch machen mit Kindern – die schönsten Ideen: Am meisten Spaß machen Quatsch und Streiche, die einfach umzusetzen sind und niemandem schaden – zum Beispiel eine Konfettikanone aus einem Luftballon, ein Grimassen-Wettbewerb, selbst gemachter Schleim, eine eigene Geheimsprache oder harmlose Späße wie Quatschzettel und Ekel-Eiswürfel. Wichtig ist nur eine Regel: Ihr macht Streiche mit Menschen, die mitlachen – nie auf ihre Kosten.

😇 Kurz vorweg: Wir zeigen nur harmlosen Spaß. Groben Unfug, der jemanden ärgert, verletzt oder beschämt, unterstützen wir hier natürlich nicht – und teure oder festliche Kleidung bleibt bei Näh-Streichen tabu.

Jürgen Busch

Beitrag von Jürgen Busch
AKTUALISIERT AM 02.07.2026 · 7 Min. Lesezeit · Kategorie: Großeltern
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Was ist ein Prank? „Prank“ ist einfach das englische Wort für einen Streich oder Scherz – heute vor allem aus Videos bekannt. Ob Du es Prank, Streich, Quatsch oder Unfug nennst: Gemeint ist ein harmloser Spaß, über den am Ende alle lachen können.


Opa und Enkel lassen eine selbst gebaute Konfettikanone aus einem Luftballon platzen

🎉 1. Baut eine Konfettikanone

Zuerst braucht ihr einen Luftballon, der mit kleinen Papierschnipseln (oder den Resten aus dem Locher) befüllt wird. Pustet den Ballon jetzt auf, bis er platzt – nun regnet es Konfetti! Natürlich könnt ihr den Ballon auch zubinden und erst in einer bestimmten Situation zum Platzen bringen.

Mehrere so präparierte Ballons lassen sich zudem an einer Schnur aufhängen und wie eine Piñata nutzen – eine tolle Idee zum Geburtstag oder zu anderen Feierlichkeiten!


Kind puttet mit einem Besenstiel eine zusammengerollte Socke über den Wohnzimmerboden

🧦 2. Spielt Golf mit euren Socken

Ihr benötigt jeder eine zusammengerollte Socke und einen Besenstiel. Nun legt ihr in der Wohnung die Ziele fest, die bespielt werden müssen – sie sind die Löcher eures hauseigenen Golfplatzes. Das Spiel kann natürlich auch draußen stattfinden, wo Türen, Fenster und andere Öffnungen ideale Löcher sind.

Oma, pass auf, wenn Du Deine Enkel als Rotzgören bezeichnest, weil sie das geöffnete Küchenfenster getroffen haben: Opa ist auch dabei!


Opa und Enkel schneiden gemeinsam lustige Grimassen in die Kamera

😜 3. Veranstaltet einen Grimassen-Wettbewerb

Wer kann die schönste Grimasse ziehen? Da ihr euch dabei nicht selbst beobachten könnt, nehmt ihr einfach eine Kamera oder das Smartphone dazu und fotografiert euch gegenseitig beim Grimassenziehen.

Stellt euch dabei auch unbedingt alle gemeinsam vor die Kamera und nutzt den Selbstauslöser. So entsteht ein Bild, das euch noch lange an diesen Quatschtag erinnert – vielleicht sogar ein lustiges Foto, das als Geschenk taugt.


Kinderhände strecken bunten selbst gemachten Schleim in die Länge

🫧 4. Stellt Schleim her

Oma ist vielleicht weniger begeistert, doch Opa und Enkelkind sind fasziniert von Schleim? Dann wird es höchste Zeit, eigenen Schleim herzustellen. Nutzt dafür Flohsamenschalen und Wasser (15 g auf 250 ml) sowie einen Teelöffel Zitronensaft. Die Masse färbt ihr mit Lebensmittelfarbe eurer Wahl.

Unter ständigem Rühren wird alles in einem Topf erhitzt, danach kommt der Schleim auf ein Backblech und kann auskühlen. Der Schleim soll fester werden? Einfach mehr Flohsamenschalen verwenden!


Enkel spielt vor dem Smartphone auf einem Stativ eine Szene, Opa filmt

🎬 5. Dreht einen eigenen Film

Jetzt kommen echte Halunken auf die Leinwand! Ihr müsst dafür nicht gleich mit kompletter Ausrüstung und Drehbuch starten, sondern könnt einfach einen Sketch aus dem Fernsehen nachspielen. Vielleicht ist Dein Enkel ja ein kleiner Schlingel, der schlagfertig und wortgewandt ist?

Schaut euch vorher die Beispiele im TV an, damit ihr wisst, wo die Kamera am besten steht. Ein Stativ macht übrigens auch aus dem Smartphone eine brauchbare Filmkamera.


Buntes Wollknäuel spannt sich als Schnitzeljagd durch den Garten

🧶 6. Veranstaltet eine Schnitzeljagd mit dem Wollknäuel

Ihr braucht ein langes Wollknäuel oder mehrere zusammengeknotete Wollreste – die dürfen gern bunt sein! Vielleicht wollt ihr zwischendurch etwas einknoten: Bonbons oder kleine Überraschungen eignen sich prima.

Nun führt ihr das Wollknäuel durch den Garten oder durchs Haus, um Hindernisse herum und hinüber. Kleine Schlitzohren bauen sogar Hinweise ein, die sich nicht als richtig erweisen müssen. Und, wohin führt euch die Schnitzeljagd?


Hände nähen mit Nadel und Faden heimlich einen Jackenärmel zu

🪡 7. Werdet zum echten Schneider

Natürlich seid ihr keine Änderungsschneiderei, sondern eher die Schneiderei der Knallschoten! Ihr braucht nur Nadel und Faden – und jemanden, dem ihr einen Streich spielen wollt. In einem unbeobachteten Augenblick näht ihr beispielsweise die Ärmel der Jacke oder die Hosenbeine zu. Dabei bitte unbedingt die Finger von festlicher oder teurer Kleidung lassen!

Sucht euch danach einen sicheren Beobachtungsposten und schaut zu, wie euer Streichopfer versucht, in seine Kleidung zu kommen. Das funktioniert übrigens auch mit Socken sehr gut!


Ein loser Faden baumelt scheinbar endlos aus einem Pullover

🧵 8. Präpariert Kleidung mit einem Endlosfaden

Ein Streich für echte Rotzgören und Hallodris: Ihr benötigt eine Garnrolle, die sich sehr leicht abwickeln lässt, und Kleidung in der Farbe des Garns. Die Rolle versteckt ihr unter der Kleidung und fädelt ein Ende des Garns durch Pullover, Hose oder Strickkleid, sodass das Fadenende herunterbaumelt.

Nun geht doch mal bei Oma vorbei, die den losen Faden mit Sicherheit entdeckt und abzupfen möchte. Und dieser wird länger und länger und länger …


Ein Portemonnaie liegt auf dem Gartenweg, ein dünner Faden führt zum Versteck

🎣 9. Zieht gefundene Gegenstände wieder weg

Präpariert den Weg, den Oma im Garten nimmt, mit einer Socke, einem Portemonnaie oder einem anderen Gegenstand, der dort nicht hingehört. Oma wird ihn natürlich aufheben und ins Haus nehmen wollen.

Doch ihr sitzt gut versteckt hinter einem Baum und haltet einen Faden in der Hand, der beinahe unsichtbar mit dem Gegenstand verbunden ist. In dem Moment, in dem Oma den Lockvogel aufheben möchte, zieht ihr ihn weg. Ein „Ihr Knallschoten!“ ist euch schon jetzt sicher.


Ein lustiger Klebezettel wird jemandem unbemerkt auf den Rücken geklebt

📝 10. Schreibt Quatschzettel

Sicher kennst Du noch den Zettelstreich: Auf einen Klebezettel wird etwas Lustiges geschrieben – „Küss mich!“ oder „Abstand halten!“ – und dieser der Person unbemerkt auf den Rücken geklebt. Nun könnt ihr die Reaktionen beobachten, wenn andere den Zettel lesen und lachen, der oder die Betreffende aber nicht weiß, warum.

Bitte nur bei Menschen machen, die kein Problem mit solchen Streichen haben – sehr sensible Personen fühlen sich schnell ausgelacht.


Opa und Enkel flüstern sich kichernd eine Geheimsprache ins Ohr

🔤 11. Entwickelt eine Geheimsprache

Vielen Kindern macht das Experimentieren mit Sprache großen Spaß, und es gibt viele Möglichkeiten für eine Geheimsprache: Tauscht einfach die Vokale gegen „ü“ oder „ö“ aus. Oder – noch besser – ihr ersetzt Vokale, Umlaute und Zwielaute durch andere Buchstabenkombinationen. So entstehen ganz neue Wörter, die ihr anfangs sogar selbst üben müsst.

Mit zunehmender Übung wird es leichter, und ihr könnt flüssig miteinander reden – ohne dass es jemand anderes versteht!


Kinder verstecken kichernd einen Luftballon hinter einem Sofakissen

💥 12. Lasst Sofakissen knallen

Ihr braucht einen Luftballon und eine Reißzwecke. Den Ballon pustet ihr so auf, dass er hinter ein Sofakissen passt (auf die Größe achten!). Die Reißzwecke platziert ihr so, dass sie den Ballon trifft, sobald sich jemand gegen das Kissen lehnt.

Nun dürft ihr auf die Reaktion der Person gespannt sein, die sich aufs Sofa setzt! Ein kleiner Schrei und lautstarkes Schimpfen sind vorprogrammiert – eventuell droht Oma euch Schlingeln auch mit dem Rauswurf. Solche Knallscherze funktionieren übrigens auch gut bei Schubladen oder Türen.


Ein kleines Aufnahmegerät wird kichernd unter dem Sofa versteckt

👻 13. Lasst Geister sprechen

Ihr benötigt ein Aufnahmegerät, das ihr eine Weile laufen lasst. Dann nehmt ihr Geräusche auf, die wirklich unheimlich klingen: Türenknarren, Schritte, Singsang, Knistern, Flüstern und so weiter.

Nun legt ihr das Gerät unter Sofa oder Bett, wenn sich euer Streichopfer hinlegen möchte. Durch den Aufnahmevorlauf habt ihr nach dem Drücken der Abspieltaste genug Zeit, den Raum zu verlassen. Dann freut euch auf das schockierte Gesicht der Person, die plötzlich Geister hört!


Opa hält scherzhaft eine Rosine wie eine gefangene Fliege hoch

🪰 14. Esst mehr „Fliegen“!

Igitt – natürlich sollt ihr keine echten Fliegen essen. Aber beschwert euch doch mal bei Oma darüber, dass beim Picknick, auf der Terrasse oder auf dem Balkon so viele Fliegen sitzen. Tut dann so, als ob ihr eine Fliege in der Luft fangen oder auf dem Tisch erschlagen würdet.

Zeigt das „Opfer“ kurz und steckt es dann in den Mund. Oma wird schockiert sein! Natürlich war das keine echte Fliege, sondern eine Rosine, die ihr vorher unbemerkt in die Hand genommen hattet.


Ein Glas Limonade mit lustigen Eiswürfeln, in denen kleine Dinge eingefroren sind

🧊 15. Serviert Getränke mit Ekel-Eiswürfeln

Füllt eine Eiswürfelform mit etwas Salz, Pfeffer, Reis, einer Nudel oder einer „toten Fliege“ (die eigentlich eine Rosine ist). Danach kommt das Wasser drauf und die Form wandert ins Gefrierfach. Zur Gartenparty oder einfach im Sommer serviert ihr dann ein kühles Getränk mit diesen Ekel-Eiswürfeln.

Vor allem die Rosinen-Fliegen stoßen auf breite Ablehnung. Auch die Würfel mit Salz oder Pfeffer sind besondere Schmankerl – sie sorgen für einen herrlich ekligen Limonaden-Geschmack.


Opa spuckt beim Niesen scherzhaft weiße Tic Tacs als Zähne aus

🦷 16. Spuckt eure Zähne aus

Hierfür braucht ihr nur ein paar weiße Tic Tacs. Nehmt sie unbemerkt in den Mund und niest dann lautstark. Am besten geht dieser Streich am Tisch, wenn alle sitzen, denn so ist der Effekt für alle sichtbar.

Beim Niesen schießen euch nämlich die „Zähne“ aus dem Mund (die doch nur Tic Tacs sind). Spuckt sie auf den Teller oder in die Hand und macht eine passende Bemerkung dazu. Tipp: diesen Streich vorher ein paar Mal üben!


Opa tupft dem lachenden Enkel liebevoll einen Farbklecks auf die Nasenspitze

👃 17. Stupst eure Nasen zum Abschied an

Ihr braucht ein wenig Nutella, Zahnpasta oder Lebensmittelfarbe (besonders haltbar!). Nach dem Eintunken des Fingers stupst Du Deinem Enkel oder Oma auf die Nase – so ein lieber Nasenstupser ist doch immer willkommen!

Wenn Du nur wenig Farbe verwendest, merkt Dein „Opfer“ es nicht und sieht die eingefärbte Nase erst beim nächsten Blick in den Spiegel.


Ein Turm aus Töpfen und Dosen ist mit einer Schnur an der Türklinke befestigt

🥘 18. Baut eine Alarmanlage aus Kochtöpfen

Für diesen Streich braucht ihr alte Töpfe oder ausgediente Blechschüsseln, leere Konservendosen und sonstigen Krempel, der richtig scheppert – außerdem eine Kordel oder einen starken Faden.

Die Blech-Alarmanlage funktioniert nur dort, wo sich die Zimmertür nach außen öffnen lässt. Baue im Raum, den Du schützen möchtest, eine Burg aus Töpfen und Schepperkram und verbinde den Faden mit der Türklinke. Wer sie benutzt, reißt Deinen Turm um – weithin hörbar.


Familie zeichnet gemeinsam auf einem gefalteten Blatt ein lustiges Monster

👾 19. Erstellt ein eigenes Familienmonster

Außer einem Blatt Papier und Stiften braucht ihr nichts, um euer eigenes Familienmonster zu erschaffen. Teilt das Blatt in gleich große Abschnitte, sodass jedes Familienmitglied einen Teil bekommt.

Einer fängt an und zeichnet zum Beispiel den Kopf. Danach ist der Nächste dran und malt weiter. So entstehen nach und nach Körper, Beine, Arme, Füße und Schwanz – ohne dass jemand das Ganze vorher sieht.


Kinder kichern, weil in einem Küchenschrank plötzlich die falschen Dinge stehen

🔀 20. Vertauscht die Schrankinhalte

Sucht euch zwei etwa gleich große Schränke in der Küche aus und tauscht ihre Inhalte gegeneinander aus. Möglich ist der Streich auch im Schlafzimmer, wo die Kleidung von Mama und Papa vertauscht wird. Ganz Kreative stellen Omas Latschen in den Kühlschrank und die Käsepackung an deren Stelle.

Nun braucht ihr nur noch einen guten Beobachtungsposten, von dem aus ihr zuschauen könnt, wie sich die Ratlosigkeit im Gesicht dessen ausbreitet, der etwas Bestimmtes aus dem Schrank nehmen wollte.

❓ Häufige Fragen

Was bedeutet „Quatsch machen“?

„Quatsch machen“ heißt: gemeinsam albern sein und harmlosen Unfug oder kleine Streiche treiben, über die alle lachen können. Gerade zwischen Großeltern und Enkeln schafft dieser gemeinsame Spaß besonders schöne Erinnerungen.

Was ist ein Prank?

„Prank“ ist das englische Wort für Streich oder Scherz und vor allem aus Videos bekannt. Für Kinder eignen sich einfache, harmlose Pranks wie eine Konfettikanone, Quatschzettel oder Ekel-Eiswürfel – immer so, dass niemand geärgert oder beschämt wird.

Welche Streiche kann man zu Hause machen?

Drinnen eignen sich zum Beispiel Socken-Golf, der Knall hinter dem Sofakissen, die Kochtopf-Alarmanlage, Quatschzettel oder das Vertauschen der Schrankinhalte. Alles mit einfachen Dingen, die in fast jedem Haushalt vorhanden sind.

Welche Streiche eignen sich für draußen?

Im Garten machen die Wollknäuel-Schnitzeljagd, der weggezogene Fund-Gegenstand oder die „Fliege“ beim Picknick besonders viel Spaß. Auch Socken-Golf lässt sich prima nach draußen verlegen.

Ab welchem Alter kann man mit Kindern Quatsch machen?

Schon Kindergartenkinder lieben Grimassen, Konfetti und Schleim. Streiche, die auf Reaktionen anderer zielen, verstehen Kinder meist ab etwa fünf bis sechs Jahren gut – dann können sie den Spaß auch richtig einordnen.

Wie schreibt man „Quatsch“?

„Quatsch“ schreibt man mit „Qu“ am Anfang und „tsch“ am Ende – also Q-u-a-t-s-c-h. Es ist ein Substantiv und wird großgeschrieben.


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Inhalt des Beitrages auf Richtigkeit überprüft am 2. Juli 2026.