Gemeinsam auf dem Wackelbrett: Wie Großeltern und Enkel mit Balance- und Workoutboards Spaß und Fitness verbinden — mit fünf einfachen Übungen und drei getesteten Boards.
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📋 Inhalt dieser Seite
Nicht jeder mag ins Fitnessstudio, und oft lädt auch das Wetter nicht zum Sport im Freien ein. Die Lösung: ein Training zu Hause — und mit einem Balance- oder Workoutboard macht das sogar richtig Spaß. Das Beste daran: Großeltern und Enkel können gemeinsam aufs Brett.
🤸 Was sind Balance- & Workoutboards?
Das Prinzip ist einfach: Ein Brett liegt auf einer Erhöhung (einer kleinen Rolle oder Wölbung) — und nun gilt es, das Gleichgewicht zu halten. Ob im Unterarmstütz („Plank“), stehend, sitzend oder mit den Knien auf dem Board: Die Möglichkeiten sind vielfältig und allesamt sehr effektiv.
Vor allem die Rumpfmuskulatur wird trainiert — Rücken und Bauch erfahren ungeahnte Anstrengung, was Verspannungen und Rückenschmerzen vorbeugt. Je nach Übung kommen Gesäß, Beine und Arme dazu. Der Clou: Wird es langweilig, schaltet man einfach Musik an — das lässt die Zeit schneller vergehen und die Übungen leichter erscheinen.
💪 Warum Boards perfekt für Opa & Enkel sind
Balanceboards eignen sich ideal für Großeltern und Enkel, die gemeinsam an ihrer Fitness arbeiten wollen. Das Schöne: Es ist kein Gerät für eine einzige Altersgruppe — Oma und Opa haben genauso ihren Spaß wie das Enkelkind, das nebenbei eine kleine Sportstunde einlegt. Und wer sagt, dass man nicht zusammen üben kann? Ein kleiner Wettbewerb („Wer hält den Plank länger? Wer muss zuerst lachen?“) macht aus dem Training ein gemeinsames Erlebnis.
🏋️ 5 Übungen für Einsteiger
So gelingt der Start aufs Wackelbrett — von leicht bis fordernd:
1. Aufwärmen
Auf das Brett stellen und es wie eine Wippe hin- und herwiegen — mit der Zeit intensiver. Oder das Board wie einen Stepper nutzen und abwechselnd die Füße hochstellen.
2. Cardio & Balance
In kleinen Schritten vor und zurück, mit der Hüfte schwingen oder auf einem Bein wippen (Bein wechseln!). Auch Planks sind möglich.
3. Kraft & Ausdauer
Liegestütze, „Schwimmen“ mit den Armen in Bauchlage oder Arme und Beine gleichzeitig anheben — gute Ganzkörperübungen.
4. Dehnung & Entspannung
Im Schneidersitz sanft schaukeln oder ein Bein nach vorn anwinkeln und das andere nach hinten strecken — schöner Abschluss.
5. Yoga auf dem Board
Viele Yoga-Übungen werden auf dem Board intensiver — etwa Sonnengruß oder der herabschauende Hund. Für Anfänger wie Fortgeschrittene.
🪵 Drei Boards im Vergleich
Balance Board für Kids
Ein kindgerechtes Einsteiger-Board, das Gleichgewicht und Koordination spielerisch schult — ideal für die ersten Wackel-Versuche der Enkel.
1. „Das.Brett“ von TicToys
„Das.Brett“ ist eine Art Holzwippe, die zu kreativer Bewegung anregt — Spielzeug und Fitnessgerät zugleich, und an keine Altersgruppe gebunden. Die Vorteile auf einen Blick: neuer Spaß an Bewegung, gezielte Fitnessübungen (z. B. für den Rücken), bessere Balance, Koordination und Körperwahrnehmung — anwendbar im Stehen, Liegen oder Sitzen, nach Anleitung oder eigenen Ideen.
Weil das Brett flexibel ist, fordert es die Muskulatur dauerhaft — auch tiefer liegende, im Alltag kaum genutzte Muskelgruppen. Es lässt sich mit dem Bogen nach oben oder unten einsetzen, was viele Übungen ermöglicht. Das Holz stammt aus nachhaltiger Forstwirtschaft in NRW, gefertigt wird in einer Leipziger Manufaktur — echtes „Made in Germany“. Maße: 86 × 28 × 19 cm, rund 2,3 kg, belastbar bis 120 kg.
Transparenz-Hinweis: „Das.Brett“ wurde mir vom Hersteller kostenfrei zur Verfügung gestellt. Ich habe keinerlei Verpflichtungen gegenüber dem Hersteller und teste deshalb unvoreingenommen und ohne Vorgaben.
2. Die Plankpads von Hello Products
Plankpad — Training per App
Vom Aachener Hersteller Hello Products: ein Plankpad, das per App diverse Spiele und Übungen anbietet — so macht das Training noch mehr Spaß. Es gibt ein eigenes Modell für Kinder ab fünf Jahren. Aus FSC-zertifiziertem Holz: die Pro-Version aus Ahorn (bis 180 kg), die Kinderversion aus Birke und Buche (bis 100 kg). Beide kommen mit Übungsposter — Großeltern und Enkel können direkt nebeneinander starten.
3. Das Balanceboard von Stapelstein
Speziell für Kinder entwickelt und mit den beliebten Stapelsteinen kombinierbar (auch als Set erhältlich). Das Board ist rund und nach unten abgerundet, schult also den Gleichgewichtssinn besonders gut. Es ist sehr leicht (Material EPP, ungiftig und kälteisolierend), lässt sich von kleinen Kindern selbst tragen und eignet sich sogar für Pausen auf längeren Autofahrten — und zum aktiven Sitzen. Aus Board und Stapelsteinen entsteht eine eigene kleine Fitnessstrecke.
❓ Häufige Fragen zu Balanceboards
Ab welchem Alter eignet sich ein Balanceboard für Kinder?
Kindgerechte Boards eignen sich oft schon für Kindergartenkinder, spezielle Modelle wie das Plankpad für Kinder ab etwa fünf Jahren. Wichtig sind eine rutschfeste Fläche und anfangs Unterstützung beim Balancieren.
Was trainiert man mit einem Balanceboard?
Vor allem die Rumpfmuskulatur (Rücken und Bauch), dazu Balance, Koordination und Körperwahrnehmung. Je nach Übung kommen Gesäß, Beine und Arme hinzu. Das beugt Verspannungen und Rückenschmerzen vor.
Können Großeltern und Enkel zusammen auf dem Board trainieren?
Ja, das ist sogar der besondere Reiz. Boards sind nicht an eine Altersgruppe gebunden. Ein kleiner Wettbewerb — wer hält den Plank länger, wer muss zuerst lachen — macht das Training zum gemeinsamen Erlebnis.
Holz oder Kunststoff — was ist besser?
Holzboards wie „Das.Brett“ oder die Plankpads sind stabil, nachhaltig und angenehm in der Haptik. Leichte EPP-Boards wie das von Stapelstein punkten beim Gewicht und sind ideal für unterwegs. Beides hat seine Stärken.
Braucht man für das Training eine Anleitung?
Nicht zwingend. Viele Boards liefern ein Übungsposter mit, das Plankpad sogar eine App. Die fünf Grundübungen auf dieser Seite (Aufwärmen, Cardio, Kraft, Dehnung, Yoga) reichen für den Einstieg völlig aus.
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Autor dieses Beitrages: Jürgen Busch · Aus dem Themenschwerpunkt: Sport
Diese Seite wurde geprüft und aktualisiert am 9. Juni 2026.

