Unsere Erde ist einmalig – und der beste Weg, sie zu schützen, ist gemeinsames Tun. Hier kommen 26 erprobte Ideen, wie Du als Oma oder Opa zusammen mit Deinen Enkeln etwas für die Umwelt tust: zu Hause, draußen, beim Einkaufen und auf Reisen. Ganz nebenbei lernt Dein Enkel dabei fürs Leben.
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🏠 10 Dinge, die ihr zu Hause für die Umwelt tun könnt
Der Umweltschutz beginnt in den eigenen vier Wänden – und macht zu zweit gleich doppelt Spaß. Diese zehn Ideen lassen sich mit dem Enkel sofort umsetzen.

1. Dreht die Heizung runter
Wohnräume brauchen keine Sahara-Temperaturen. Rund 20 °C reichen, im Bad 24 °C, nachts genügen 15–18 °C – das ist gesünder zum Schlafen und schont Umwelt wie Geldbeutel. Euch ist kalt? Dann kuschelt euch in einen warmen Pullover!

2. Macht einfach mal das Licht aus
Strom sparen schützt die Umwelt und den Geldbeutel. Die Regel ist einfach: Wer als Letzter den Raum verlässt, macht das Licht aus. Auch LEDs, Lava-Lampen und Nachtlichter müssen nicht ständig leuchten. Führt doch eure eigene „Earth Hour“ ein und schaltet einmal eine Stunde lang alles aus.

3. Findet die Stromfresser
Eine spannende Detektivarbeit für Kinder: Mit einem Energiekostenmonitor (aus dem Baumarkt, dem Internet oder ausgeliehen bei der Energieberatung) steckt ihr Geräte nacheinander an und seht sofort, wer auch im Standby heimlich Strom zieht.

4. Spart mehr Wasser
Das Wasser muss beim Zähneputzen nicht laufen, und kurzes Duschen verbraucht nur einen Bruchteil eines Vollbads. Macht einen Selbstversuch: Duscht einmal bei geschlossenem Stöpsel – wie viel Wasser sammelt sich, und wie voll wäre erst die Wanne beim Baden?

5. Verwendet Papier mehrfach
Einseitig bedruckte Blätter, die niemand mehr braucht, eignen sich prima zum Malen und Basteln. Bunt bedrucktes Papier ergibt beim Falten sogar schöne Muster. Und Notizen oder Einkaufszettel sind auf Restpapier bestens aufgehoben.

6. Seid ein wenig leiser
Lärm reizt das Unterbewusstsein und macht Stress – für Mensch und Tier. Versucht es mal mit bewusster Stille: Fernseher und Radio leiser, Telefon auf Vibration, ruhiger miteinander reden. Tut Ohren und Nerven gut.

7. Packt Geschenke umweltverträglich ein
Geschenkpapier landet nach Sekunden im Müll. Nutzt stattdessen gebrauchtes Papier, Zeitungspapier oder wiederverwendbare Geschenktaschen. Ein selbst bemaltes T-Shirt oder Handtuch als Verpackung ist sogar gleich ein zweites Geschenk.

8. Trennt den Müll
Nicht immer ist klar, was in welche Tonne gehört. Legt am besten gleich einen Komposthaufen im Garten an – dann braucht ihr die grüne Tonne kaum noch. So lernt Dein Enkel ganz nebenbei, wie aus Abfall durch Würmer wieder Erde wird.

9. Veranstaltet ein Resteessen
Reste vom Vortag? Nicht wegwerfen, sondern gemeinsam etwas Neues daraus zaubern. Besonders clever: schon beim Kochen an die Resteverwertung denken – lieber zweimal Nudeln machen und daraus später einen Auflauf, statt Kartoffeln und Nudeln zu mischen.

10. Macht mit beim Flohmarkt
Veranstaltet selbst einen Flohmarkt oder meldet einen Stand an. Drei Fliegen mit einer Klappe: Ihr vermeidet Müll, schafft Platz und bekommt sogar Geld – zum Beispiel für den nächsten Urlaub.
🌳 6 Dinge, die ihr draußen für die Umwelt tun könnt
Raus in die Natur – hier werden Kinder zu echten Umweltschützern und erleben Tiere und Pflanzen hautnah.

1. Baut ein Futterhäuschen
Ein schönes Werkprojekt: Informiert euch vorher, welche Vögel bei euch leben. Das Häuschen sollte nicht zu klein sein und zwei Wände zu den Hauptwindrichtungen haben. Gestalten dürft ihr es bunt nach Lust und Laune.

2. Gebt den Vögeln Wasser
Heiße, trockene Sommer setzen Vögeln zu. Stellt eine standfeste, nicht zu tiefe Schale auf; ein Stein in der Mitte gibt Sicherheit zum Trinken und Baden. Tipp: Auch im Winter freuen sich die Vögel über etwas lauwarmes Wasser.

3. Schafft Überwinterungsplätze
Harkt ihr im Herbst das Laub zusammen, transportiert es nicht ab, sondern schichtet einen kleinen Reisighaufen auf – Igel und Insekten brauchen ein Winterquartier. Wichtig: trockene Zweige darunter, damit der Haufen nicht zusammenfällt und durchfriert.

4. Räumt den Wald auf
Geht mit Eimer und Einmalhandschuhen auf Müllsuche im Wald. Macht ruhig einen Wettbewerb daraus: Jeder bekommt einen gleich großen Streifen – wer sammelt mehr ein? Ein Erlebnis, das Kindern den Wert sauberer Natur zeigt.

5. Pflanzt Obst und Gemüse an
Selbst Angebautes schmeckt am besten. Baut Gurken und Tomaten an, pflanzt einen Apfelbaum, erntet Erdbeeren. Kein Garten? Vieles gedeiht auch im Topf. So lernt Dein Enkel, wie viel Mühe in Lebensmitteln steckt – und kostet das leckerste Obst der Welt.

6. Öfter mit dem Fahrrad fahren
Ob E-Auto oder Verbrenner – die Umwelt leidet unter dem Verkehr. Schwingt euch öfter aufs Rad: gut gegen Bewegungsmangel und Abgase, auf Kurzstrecken oft sogar schneller. Wichtig beim Radeln mit Kindern: sichere Rad- oder Gehwege.
🛒 5 Tipps für ein umweltgerechteres Einkaufen
Schon beim Einkauf entscheidet sich viel. Diese fünf Gewohnheiten machen einen großen Unterschied.

1. Kauft regional ein
Kurze Transportwege sparen Emissionen und unterstützen örtliche Erzeuger. Regionale Lebensmittel sind außerdem weniger belastet – wie sollte eine Erdbeere die lange Reise aus Übersee unbeschadet überstehen?

2. Kauft ohne Plastik
Kauft loses Obst und Gemüse statt im Knotenbeutel, setzt auf Joghurt im Glas statt im Becher und Nudeln im Pappkarton statt in Folie. Kleine Umstellung, große Wirkung.

3. Nehmt wiederverwendbare Stoffbeutel mit
Im robusten Stoffbeutel reißt nichts, er ist waschbar und langlebig – deutlich umweltfreundlicher als jede Plastiktüte. Tipp: Mit Textilfarben gestaltet ihr euren ganz persönlichen Einkaufsbeutel.
4. Kauft seltener ein
Gerade auf dem Land lohnt sich gute Planung: lieber einmal pro Woche ein großer Einkauf als täglich mit dem Auto zum Geschäft. Das spart Kraftstoff, Emissionen und Zeit. Ein Einkaufszettel sorgt dafür, dass ihr nichts vergesst und nicht noch einmal fahren müsst.
5. Kauft weniger ein
Die Umwelt schützt man am besten, indem man sie gar nicht erst belastet. Verringert den Konsum, nutzt Dinge länger und gebt sie über den Flohmarkt weiter. Langlebige Produkte schlagen Wegwerfware ökologisch um Längen – das gilt auch fürs Überraschungsei mit seinem kurzlebigen Plastikspielzeug.
🚆 5 Ideen, um nachhaltiger zu reisen
Auch im Urlaub – ob mit oder ohne Enkel – lässt sich die Umwelt schonen.

1. Fahrt mit Bus und Bahn
Wenn es auf die Minute nicht ankommt, sind die Öffentlichen die bessere Wahl: Ihr könnt die Fahrzeit kreativ nutzen, müsst euch nicht auf die Straße konzentrieren und spart Emissionen wie Benzingeld.

2. Fliegt seltener
Das Flugzeug ist das klimaschädlichste Verkehrsmittel. Nahe Ziele mit der Bahn ansteuern; muss es doch ein Flug sein, lässt sich der CO₂-Abdruck über einen freiwilligen Beitrag für Klimaschutzprojekte zumindest etwas ausgleichen.
3. Reist nicht nur all-inclusive
Beim individuellen Reisen profitieren einheimische Bars, Restaurants und Anbieter, und ihr lernt das Land persönlicher kennen. Wer alles selbst regelt, hat den Umweltschutz stärker selbst in der Hand.
4. Spart Wasser und Strom auch im Urlaub
Auch wenn die Nebenkosten im Hotelpreis stecken, rechtfertigt das keinen verschwenderischen Umgang. Was zu Hause normal ist, sollte es im Urlaub auch sein – das gilt besonders für die Klimaanlage, die nur bei Bedarf laufen sollte.

5. Seid vor Ort aktiv
Entdeckt eine Region am besten mit Fahrrad oder E-Bike und greift nur bei langen Strecken zum Mietwagen. Informiert euch über die öffentlichen Verkehrsmittel vor Ort – Vermieter oder Hotelrezeption helfen gern weiter.
🌍 Das Schönste am Umweltschutz mit den Enkeln: Ihr tut nicht nur etwas Gutes für die Erde, sondern verbringt wertvolle gemeinsame Zeit – und Dein Enkel nimmt Werte mit, die ein Leben lang halten.
Gemeinsam mit den Enkeln aktiv
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Themenschwerpunkt: Was Enkel von Großeltern lernen
Inhalt des Beitrages auf Richtigkeit überprüft am 23. Juni 2026.

