Opa spielt mit seinem Enkelkind das Giraffimo-Memo-Spiel mit Gefühlskarten am Tisch – Gefühle und Bedürfnisse

Mit liebevollen Bildern über Gefühle und Bedürfnisse ins Gespräch kommen: Das Memo-Spiel Giraffimo hilft Kindern, ihre Emotionen wahrzunehmen und zu benennen — und eignet sich wunderbar für gemeinsame Runden von Enkeln, Oma und Opa.

Jürgen Busch

Beitrag von Jürgen Busch
09.06.2026 · Kategorie: Gefühle & Emotionen

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🦒 Giraffimo: das Memo-Spiel zur Stärkung der Gefühle

Giraffimo – Memo-Spiel zur Stärkung sozial-emotionaler Kompetenzen

Giraffimo – Memo-Spiel

Marina Rädiker · Verlag Herder · 39 Kartenpaare · Kita, Hort & Schule

Ein Memo-Spiel rund um Gefühle und Bedürfnisse. Es orientiert sich an der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg — der „Giraffensprache“, die für Wertschätzung und einen achtsamen Umgang miteinander steht.

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Das Spiel dreht sich um Bedürfnisse, Emotionen und Gefühle und ist in drei Farbbereiche gegliedert — insgesamt 39 Kartenpaare:

Gelb · Grundbedürfnisse

15 Kartenpaare zu Sicherheit, Geborgenheit, Gemeinschaft, Vertrauen, Nähe, Anerkennung & mehr.

Blau · erfüllte Bedürfnisse

12 Kartenpaare zu schönen Gefühlen wie froh, glücklich, geborgen, stolz, entspannt & begeistert.

Rot · unerfüllte Bedürfnisse

12 Kartenpaare zu schweren Gefühlen wie traurig, wütend, ängstlich, einsam, unsicher & erschöpft.

Karten im Memo-Spiel Giraffimo

© Herder – Karten im Memo-Spiel Giraffimo.

So wird gespielt

Gespielt wird wie ein klassisches Memory: Ein Spieler deckt zwei Karten auf. Passen sie zusammen, wird der zugehörige Begriff vorgelesen und das Kind beschreibt, was es sieht. Passen sie nicht, werden sie wieder umgedreht und kommen erneut ins Spiel. Wer mag, lässt eine Karte aufgedeckt liegen — das erhöht die Chance, im nächsten Zug ein Paar zu finden.

Im Begleitheft werden mehrere Spielvarianten erklärt (etwa „Gefühle raten“, „Wege zum Gefühl“ oder „Bedürfnis-Domino“) — passend zu Alter und Anzahl der Mitspieler. Dazu gibt es Hinweise, wie die Bilder gedeutet werden können und welche Anregungen für die Arbeit mit Kindern daraus entstehen.

💬 Mit Oma & Opa über Gefühle reden

Giraffimo muss keineswegs nur im Kindergarten mit mehreren Kindern gespielt werden — auch Oma und Opa können damit prima arbeiten. Die liebevollen Illustrationen machen das Enkelkind neugierig und führen es spielerisch an die Beschreibung der eigenen Gefühle heran. Gleichzeitig erfährt das Kind, wie wertvoll Emotionen sind und welche Bereicherung sie für es selbst und sein Umfeld sein können.

Kinder werden nicht selten von ihren Emotionen übermannt und stecken dann in einer regelrechten Gefühlsspirale fest. Wer lernt, die eigenen Gefühle zu reflektieren, kann daraus Kraft, Mut und Stärke ziehen. Genau das fördert Giraffimo: Selbstwahrnehmung und Selbstbewusstsein, die Fähigkeit, Gefühle zu benennen und zu steuern — und ein Gespür dafür, welche Wirkung die eigenen Emotionen auf andere haben.

🔄 Eine Alternative: das „Gefühle-Memo“ (Beltz)

Gefühle-Memo Spiel aus dem Beltz-Verlag

Gefühle-Memo

Beltz-Verlag · 30 Bildpaare · therapeutisch & pädagogisch

„30 Bildpaare für die therapeutische und pädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen“ — funktioniert aber auch zu Hause prima. Die Botschaft: Auch negative Gefühle sind völlig in Ordnung, man muss nur über sie sprechen können.

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Bildpaare im Gefühle-Memo Spiel

Mehrere Spielvarianten – z. B. „Gefühle raten“

Alle Karten liegen verdeckt auf dem Tisch. Der erste Spieler nimmt eine Karte und stellt das Gefühl mimisch dar; die anderen raten, um welches es sich handelt. Wer zuerst richtig liegt, darf die Karte behalten — „Gefühle-Meister“ ist, wer am Ende die meisten gesammelt hat.

So lernen kleine Wutteufelchen, Trauerklöße und Kinder, die auf Wolken schweben, ihre Gefühle zu benennen und besser damit umzugehen.

❓ Häufige Fragen

Was ist Giraffimo?

Giraffimo ist ein Memo-Spiel von Marina Rädiker (Verlag Herder) zur Stärkung sozial-emotionaler Kompetenzen. Mit 39 Kartenpaaren geht es um Gefühle und Bedürfnisse. Das Spiel beruht auf der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg und eignet sich für Kita, Hort, Schule und zu Hause.

Wie wird Giraffimo gespielt?

Wie ein klassisches Memory: Es werden zwei Karten aufgedeckt. Passen sie zusammen, wird der Begriff vorgelesen und das Kind beschreibt, was es sieht; passen sie nicht, werden sie wieder umgedreht. Das Begleitheft erklärt mehrere Varianten wie „Gefühle raten“ oder „Bedürfnis-Domino“.

Welche Gefühle und Bedürfnisse stecken in den Karten?

Die 39 Kartenpaare teilen sich in drei Farben: Gelb steht für 15 Grundbedürfnisse (z. B. Sicherheit, Geborgenheit, Gemeinschaft), Blau für 12 Gefühle bei erfüllten Bedürfnissen (z. B. froh, glücklich, stolz) und Rot für 12 Gefühle bei unerfüllten Bedürfnissen (z. B. traurig, wütend, ängstlich).

Für wen ist Giraffimo geeignet?

Das Spiel ist für Kita, Hort und Schule gedacht, funktioniert aber genauso gut zu Hause — gerade gemeinsam mit Oma und Opa. Die liebevollen Bilder sprechen schon jüngere Kinder an und führen sie behutsam an das Thema Gefühle heran.

Was ist die Alternative „Gefühle-Memo“?

Das „Gefühle-Memo“ aus dem Beltz-Verlag bietet 30 Bildpaare für die therapeutische und pädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen — und eignet sich auch für zu Hause. Eine beliebte Variante ist „Gefühle raten“, bei der ein Gefühl mimisch dargestellt und von den anderen erraten wird.

Was fördert ein Gefühle-Memo-Spiel?

Solche Spiele stärken die Selbstwahrnehmung und das Selbstbewusstsein, helfen Kindern, Gefühle zu benennen und zu steuern, und fördern die Empathie. Kinder lernen, dass auch negative Gefühle in Ordnung sind — wichtig ist, über sie sprechen zu können.

Beitrag von Jürgen Busch · Themenbereich: Gefühle & Emotionen · Zuletzt geprüft am 09.06.2026