Jürgen Busch, Autor von grossvater.de – Schwarzweiß-Porträt mit gefalteten Händen

Beitrag von Jürgen Busch
AKTUALISIERT AM 03.08.2026 · 11 MIN. LESEZEIT · Kategorie: Erinnerungen
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Kurz gesagt: Ein Hardcover mit 150 bis 200 Seiten, gedruckt in fünf Exemplaren für die Familie, kostet bei BoD oder epubli etwa 60 bis 100 Euro — ohne Verlag, ohne ISBN, ohne dass das Buch je in den Handel kommt. Beide drucken ab einem einzigen Exemplar. Der Weg führt über eine PDF-Datei aus Word, und der häufigste Fehler passiert schon dort.

Die vier Wege zum Buch

Du hast Deine Geschichte aufgeschrieben — vielleicht nach dem Leitfaden in acht Schritten, vielleicht einfach so, über Monate hinweg in ein Word-Dokument. Jetzt steht die Frage, wie daraus etwas wird, das man in die Hand nehmen kann. Es gibt vier Wege, und sie unterscheiden sich stärker, als man denkt.

1. Print-on-Demand: BoD und epubli

Das ist für die allermeisten der richtige Weg. Beide Anbieter drucken ab einem einzigen Exemplar, ohne Mindestbestellmenge und ohne dass das Buch veröffentlicht werden muss. BoD schreibt das ausdrücklich hin: „Kein Veröffentlichungszwang.“ epubli nennt seine Variante schlicht Privatdruck — das Buch geht dann weder in den Buchhandel noch in irgendeinen Onlineshop. Du bekommst Hardcover mit geradem oder rundem Rücken, Klebe- oder Fadenbindung, ein Dutzend Formate und mehrere Papiersorten.

2. Die örtliche Druckerei oder Buchbinderei

Für ein einzelnes, besonders schönes Exemplar ist das oft überraschend gut — und Du hast einen Menschen, den Du fragen kannst. Preise gibt es nur auf Anfrage, und sie schwanken stark. Wer ein einziges Buch mit Leineneinband und Prägung will, ist hier besser aufgehoben als bei einem Massendienstleister.

3. Ein Fotobuch als Textbuch missbrauchen

Technisch geht das: CEWE und Pixum drucken bis zu 202 Seiten. Der Farbdruck ist im Preis drin, und die Bedienung ist einfacher als ein PDF-Export aus Word. Aber Fotobuch-Software ist für Bildseiten gebaut, nicht für Fließtext. Es gibt keinen automatischen Textumbruch über Seiten hinweg, keine Kapitelnummerierung, kein Inhaltsverzeichnis. Bei zwanzig Seiten mit vielen Bildern geht das gut. Bei hundertachtzig Textseiten wird es zur Qual.

4. Jemanden schreiben lassen

Es gibt Auftragsbiografen. Realistische Preise liegen im mittleren vierstelligen bis unteren fünfstelligen Bereich — das Fachportal Biographiezentrum nennt eine Spanne von 3.000 bis 20.000 Euro und begründet das mit 150 bis 300 Arbeitsstunden. Zwischen diesem Weg und dem eigenen Schreiben liegt ein Mittelweg, auf den ich weiter unten komme.

Ohne Verlag, ohne ISBN — was Du wirklich brauchst

Vor dem eigenen Buch stehen meist drei Sorgen. Alle drei lassen sich schnell ausräumen.

Brauche ich eine ISBN?

Nein. Die ISBN braucht man, damit ein Buch in Buchhandlungen gelistet, über den Großbuchhandel vertrieben oder in Bibliotheken katalogisiert werden kann. Für ein Buch, das an Deine Kinder und Enkel geht, ist sie überflüssig. Wer trotzdem eine möchte: Bei der deutschen ISBN-Agentur kostet eine einzelne ISBN rund 70 Euro netto. Bei BoD ist sie in den Paketen ab 39 Euro enthalten, gehört dann aber zum Verlagskennzeichen des Anbieters.

Muss ich Pflichtexemplare an die Nationalbibliothek schicken?

Die Deutsche Nationalbibliothek formuliert es so: Ablieferungspflichtig ist, wer berechtigt ist, ein Medienwerk zu verbreiten oder öffentlich zugänglich zu machen. Der Auslöser ist also die Veröffentlichung, nicht der Druck. Ein Buch, das ausschließlich innerhalb der Familie weitergegeben wird, ist nach diesem Wortlaut kein verbreitetes Werk.

⚠️ Ich schreibe das bewusst vorsichtig: Eine ausdrückliche schriftliche Aussage der DNB genau zu reinen Privatdrucken habe ich nicht gefunden. Wer sichergehen will, fragt kurz unter erwerbmedien@dnb.de nach — das kostet eine Mail. Sobald ein Buch aber öffentlich angeboten wird, greift die Pflicht; bei Print-on-Demand erwartet die DNB ab 25 Exemplaren auch physische Belegexemplare.

Muss ich es veröffentlichen?

Nein. Bei BoD heißt das Paket schlicht „Print“ und kostet einmalig null Euro — keine Vertragslaufzeit, keine Setup-Gebühr, Du zahlst nur die gedruckten Bücher. Bei epubli heißt es Privatdruck. Und wenn Du es Dir in zehn Jahren anders überlegst, lässt sich die Veröffentlichung jederzeit nachholen.

Was es kostet

Hier gibt es einen Punkt, den kaum jemand erwähnt und der bares Geld spart: Bei epubli beginnt der Mengenrabatt erst ab 25 Exemplaren. Zwischen einem und vierundzwanzig Stück ist der Stückpreis identisch.

Das heißt für Dich: Bestell erst ein einziges Probeexemplar, halte es in der Hand, lies es durch — und bestell danach die restlichen vier oder neun. Du verlierst dabei keinen Cent, nur einmal Versand. Bei einem Buch, in dem ein Tippfehler zwanzig Jahre überdauert, ist das die wichtigste Empfehlung des ganzen Beitrags.

Konkrete Preise pro Exemplar, von epubli selbst veröffentlicht:

Taschenbuch200 Seiten, schwarzweiß, Softcover, 12,5 × 19 cm7,39 €
Sachbuch-Format200 Seiten, schwarzweiß, Softcover, 13,5 × 20,5 cm9,83 €
A5 mit Bildteil150 Seiten, davon 10 in Farbe, Softcover9,36 €
Hardcover 17 × 2480 Seiten, davon 10 in Farbe16,36 €
Hardcover A460 Seiten, davon 20 in Farbe17,11 €
Versand innerhalb Deutschlands, unabhängig von der Stückzahl2,95 €

⚠️ Für ein Hardcover mit 150 bis 200 Seiten veröffentlicht weder epubli noch BoD einen festen Preis — den nennt erst der Kalkulator im Bestellvorgang. Meine Schätzung aus den Beispielen oben liegt bei 12 bis 20 Euro pro Exemplar. Rechne es vor dem Bestellen selbst durch, beide Rechner sind kostenlos und ohne Anmeldung nutzbar.

Was Du nicht brauchst

BoD bietet Lektorat für 6,50 Euro pro Normseite an, Korrektorat für 3,50 Euro, Coverdesign ab 149 Euro. Bei zweihundert Normseiten wären das für ein Lektorat 1.300 Euro. Für ein Familienbuch ist das überflüssig. Ein Korrektorat kann sich lohnen, wenn Dir Rechtschreibung wichtig ist — aber eine Tochter mit gutem Auge und zwei Wochen Zeit leistet dasselbe.

Von Word zum fertigen Buch

Beide Anbieter nehmen nur PDF-Dateien an, kein Word. Word bleibt Dein Schreibwerkzeug, PDF ist das Lieferformat. Beide stellen kostenlose Word-Vorlagen bereit, in die Du Deinen Text nur hineinkopieren musst — das ist der einfachste Weg und erspart alle Formatfragen.

Schritt 1: Vorlage herunterladen

Lade bei BoD oder epubli die Word-Vorlage für Dein Wunschformat herunter und kopiere Deinen Text hinein. Die Vorlage bringt Ränder, Schriftgröße und Seitenzahlen schon mit.

Schritt 2: Bilder einfügen und Komprimierung abschalten

Füge die Fotos an den passenden Stellen ein. Wichtig: Word rechnet Bilder beim Speichern standardmäßig herunter. Schalte das ab unter Datei, Optionen, Erweitert, Bildgröße und -qualität, „Bilder in Datei nicht komprimieren“.

Schritt 3: Schriften einbetten

Unter Datei, Optionen, Speichern den Haken bei „Schriftarten in der Datei einbetten“ setzen. Die beiden Unterpunkte darunter dürfen nicht angehakt sein, sonst fehlen im Druck die Umlaute.

Schritt 4: Als PDF speichern

Über Datei, Exportieren, PDF erstellen. Keine Druckermarken und keine Beschnittmarken mitgeben — die würden mitgedruckt. Kein Schreibschutz auf die Datei.

Schritt 5: Seitenzahl prüfen

Die im Bestellvorgang angegebene Seitenzahl muss exakt stimmen, Leerseiten zählen mit. Davon hängt die Dicke des Buchrückens ab — und damit, ob das Cover passt.

Schritt 6: Ein Exemplar bestellen und lesen

Bestelle zuerst genau ein Buch. Prüfe Umlaute, Zeilenumbrüche, Bildschärfe und den Buchrücken. Erst danach die restlichen Exemplare — bei epubli kostet Dich das keinen Cent extra.

💡 Opa-Tipp: Beschnitt brauchst Du nur, wenn Bilder oder Farbflächen bis an den Papierrand laufen sollen. Ein normales Textbuch mit weißen Rändern braucht das nicht — und damit fällt die häufigste Fehlerquelle weg. Wer randlose Bilder will: epubli schneidet 3 Millimeter ab, das PDF muss also 6 Millimeter größer angelegt sein; bei BoD sind es 5 Millimeter pro Seite.

Familienfotos ins Buch

Alte Papierabzüge müssen zuerst gescannt werden. Die Faustregel: mindestens 300 dpi bezogen auf die Größe im fertigen Buch. Ein 9 × 13 Zentimeter großer Abzug, der im Buch auf 13 × 18 Zentimeter wachsen soll, muss also mit rund 600 dpi gescannt werden. Wie das geht und wann sich ein Dienstleister lohnt, steht im Beitrag über das Digitalisieren alter Fotos und Dias.

Beim Farbdruck lohnt eine Überlegung, die richtig Geld spart: epubli rechnet seitengenau ab und berechnet nur die Seiten als Farbseiten, die tatsächlich Farbe enthalten. Ein Buch mit zehn Farbseiten kostet kaum mehr als ein reines Schwarzweißbuch, ein durchgehend farbiges dagegen deutlich mehr.

Daraus folgt die klassische Verlagslösung, die auch für Dein Buch die richtige ist: Sammle die Fotos in einem Bildteil in der Buchmitte, acht oder sechzehn Seiten in Farbe, der Rest schwarzweiß. Bei alten Aufnahmen, die ohnehin schwarzweiß oder sepia sind, ist Graustufendruck sogar die ehrlichere Wiedergabe. Für den Bildteil lohnt das dickere Bilderdruckpapier — auf 90-Gramm-Romanpapier scheinen Fotos durch.

Wenn das leere Blatt lähmt

Der häufigste Grund, warum Lebensgeschichten nie entstehen, ist nicht Zeitmangel. Es ist die Frage: Wo fange ich an? Dafür gibt es zwei Hilfsmittel.

Ausfüllbücher

Das sind Bücher mit vorgedruckten Fragen und viel Platz zum Handschreiben. Der Marktführer ist die Reihe von Elma van Vliet mit fünf Themenblöcken — Kindheit, Liebe und Familie, Freizeit, die eigene Person und Werte, die Beziehung zu den Enkeln.

Der Klassiker

Opa, erzähl mal! von Elma van Vliet

144 Seiten mit Fragen zum Ausfüllen, thematisch geordnet. Man verschenkt es, der Beschenkte füllt es aus und gibt es zurück. Es gibt die Parallelausgaben für Oma, Mama und Papa. Buchpreisbindung — der Preis ist überall gleich.

18,00 € (Stand: August 2026)

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Die Grenzen muss man dazusagen: Es entsteht genau ein Exemplar, handschriftlich, nicht vervielfältigbar — bei drei Enkeln ein echtes Problem. Der Platz pro Frage ist vorgegeben. Und die Fragen sind fremdbestimmt; was Dein Leben geprägt hat, kommt womöglich gar nicht vor.

Deshalb der Rat, der beides verbindet: Nimm ein Ausfüllbuch als Fragengerüst und Gedächtnisstütze, schreib die Antworten aber in Word statt ins Buch. Dann hast Du die Struktur und kannst am Ende trotzdem fünf Exemplare drucken lassen.

Frage-Antwort-Dienste

Es gibt einen Mittelweg zwischen leerem Word-Dokument und teurem Ghostwriter: Dienste, die wöchentlich eine Frage schicken, Deine Antwort — auch als gesprochenen Text — sammeln und am Ende ein gedrucktes Buch daraus machen. Für viele ist das der beste Kompromiss: Struktur, Erinnerung und Druck stecken in einem Paket.

Der Mittelweg

Meminto Stories Lebensbuch

Wöchentliche Fragen per Mail oder App, Antworten per Text, Sprachaufnahme oder Video, Spracherkennung wandelt Gesprochenes in Text. Am Ende ein Hardcover in A5, durchgehend farbig, bis zu 480 Seiten und 250 Bilder. Zwei Jahre Bearbeitungszeit sind enthalten.

99 € bis 100 Seiten · 129 € bis 200 Seiten · 149 € bis 300 Seiten, weitere Exemplare 49–69 € (Stand: August 2026)

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Zum Vergleich: Ein 200-seitiges Buch in fünf Exemplaren kostet dort 129 Euro plus viermal 59 Euro, zusammen 365 Euro. Selbst geschrieben und bei epubli gedruckt sind es rund 80 Euro. Der Aufpreis bezahlt die Struktur und die Bequemlichkeit — für manche ist genau das der Grund, warum das Buch überhaupt entsteht.

⚠️ Bei Ghostwritern und Auftragsbiografen: Angebote deutlich unter 1.000 Euro für ein ganzes Buch sind rechnerisch nicht seriös — 150 Arbeitsstunden lassen sich dafür nicht bezahlen. Achte auf einen schriftlichen Vertrag mit klarer Rechteregelung, Bezahlung in Etappen, ein Probekapitel gegen Honorar und darauf, dass der Mensch genannt wird, der tatsächlich schreibt. Vorsicht bei Agenturen, die im selben Portfolio Haus- und Masterarbeiten anbieten.

Wenn andere darin vorkommen

In einer Lebensgeschichte kommen Menschen vor: die Ehefrau, die Geschwister, die Kinder, der Chef von damals. Zwei Dinge dazu — und ich schreibe das ausdrücklich als Orientierung, nicht als Rechtsberatung.

Rechtlich ist die Lage bei einem reinen Familiendruck deutlich entspannter als bei einem veröffentlichten Buch. Das Recht am eigenen Bild nach § 22 Kunsturhebergesetz betrifft das Verbreiten und das öffentliche Zurschaustellen, nicht die private Verwendung — ein Buch für die eigene Familie steht einem Familienalbum sehr nahe. Auch die Datenschutzverordnung nimmt rein persönliche und familiäre Tätigkeiten ausdrücklich aus. Sobald ein Buch aber verkauft, im Handel angeboten oder ins Netz gestellt wird, kippt die Bewertung: Dann braucht es grundsätzlich die Einwilligung der erkennbaren Personen, nach deren Tod zehn Jahre lang die Einwilligung der Angehörigen.

Menschlich ist die Frage wichtiger als rechtlich. Der beste Rat kostet nichts: Wer über seine Ehe, seine Geschwister oder seine Kinder schreibt, sollte ihnen das betreffende Kapitel vorher zeigen. Das löst neunzig Prozent aller Probleme, bevor sie entstehen — und die übrigen zehn Prozent sind meist Gespräche, die ohnehin fällig waren.

Über Verstorbene lässt sich freier schreiben als über Lebende. Bei Fremden, die nur am Rand vorkommen, genügt der Vorname. Und bei Gesundheit, Geld und Straftaten Dritter ist Zurückhaltung angebracht.

Was ich empfehlen würde

Für ein Hardcover mit 150 bis 200 Seiten in ein bis zwanzig Exemplaren, nur für die Familie: BoD Print oder der epubli-Privatdruck. Keine Veröffentlichung, keine ISBN, keine Grundgebühr, Druck ab einem Exemplar.

Für den Privatdruck

epubli — Buch drucken ohne Veröffentlichung

Zwölf Formate, Hardcover von 36 bis 980 Seiten, fünf Papiersorten, seitengenaue Abrechnung von Farbseiten. Kostenlose Word-Vorlagen. Kein Mengenrabatt unter 25 Stück — deshalb kannst Du ohne Nachteil erst ein Probeexemplar und danach den Rest bestellen.

Rechne mit 12–20 € pro Exemplar bei 150–200 Seiten Hardcover, plus 2,95 € Versand (Stand: August 2026)

Zu epubli »

Und wenn Du noch gar nichts geschrieben hast: Der Leitfaden in acht Schritten ist der Anfang. Dieser Beitrag hier ist der neunte.

❓ Häufige Fragen zum eigenen Buch

Kann ich ein einzelnes Buch drucken lassen?

Ja. BoD und epubli drucken ab einem Exemplar, ohne Mindestbestellmenge und ohne Grundgebühr. Bei epubli beginnt der Mengenrabatt sogar erst ab 25 Stück — Du kannst also erst ein Probeexemplar und danach die restlichen bestellen, ohne draufzuzahlen.

Brauche ich eine ISBN für mein Buch?

Für ein Buch, das nur an die Familie geht, nicht. Die ISBN wird gebraucht, damit ein Buch im Buchhandel gelistet und in Bibliotheken katalogisiert werden kann. Eine einzelne ISBN kostet bei der deutschen ISBN-Agentur rund 70 Euro netto.

Was kostet ein Hardcover mit 200 Seiten?

Weder BoD noch epubli veröffentlichen dafür einen festen Preis, der kommt erst aus dem Kalkulator. Aus den veröffentlichten Beispielen lässt sich für ein Hardcover mit 150 bis 200 Seiten grob mit 12 bis 20 Euro pro Exemplar rechnen. Ein Softcover mit 200 Seiten in Schwarzweiß nennt epubli mit 7,39 Euro.

In welchem Format muss ich das Manuskript liefern?

Als PDF, nicht als Word-Datei. Beide Anbieter stellen kostenlose Word-Vorlagen bereit, in die Du Deinen Text kopierst und die Du dann als PDF exportierst. Wichtig ist, dass die Schriften eingebettet sind und die Bildkomprimierung von Word abgeschaltet ist.

Muss ich mein Buch bei der Nationalbibliothek abgeben?

Die Ablieferungspflicht knüpft an das Verbreiten oder öffentliche Zugänglichmachen an, nicht an den Druck. Ein Buch, das nur in der Familie bleibt, dürfte danach nicht betroffen sein. Eine ausdrückliche Aussage der DNB genau zu diesem Fall gibt es aber nicht — wer sichergehen will, fragt unter erwerbmedien@dnb.de nach.

Was ist besser: ein Ausfüllbuch oder selbst schreiben?

Ein Ausfüllbuch senkt die Hürde und liefert eine Struktur, entsteht aber nur in einem einzigen handschriftlichen Exemplar und gibt den Platz vor. Für mehrere Enkel ist ein selbst geschriebenes und gedrucktes Buch die bessere Lösung. Die Kombination funktioniert am besten: die Fragen des Ausfüllbuchs als Gerüst nehmen, die Antworten aber in Word schreiben.