Sicherheit beim Werken mit Kindern
© grossvater.de – Sicherheit beim Werken mit Kindern (+ Notfall = Verbandskasten)

Sicheren Werkraum oder Werkplatz zum Werken mit Kindern einrichten

Opa sollte einen sicheren Arbeitsplatz schaffen, an dem er mit seinem Enkel arbeiten kann.
Wie schade wäre es doch, wenn der gute Küchentisch mit dem Werkstück per Schraubung verbunden ist oder wenn sich dort durch das Werken auf ewig ein Loch eingraben hätte (außerdem würde Oma euch das nie verzeihen!).

Der richtige Werkraum wartet mit genügend Platz auf, ist demnach groß genug, um euch, die Werkbank und das Werkzeug unterzubringen, ohne dass ständig jemand oder etwas im Weg ist.

Außerdem sollte es hell genug sein.
Wenn nicht genügend Tageslicht in den Raum fällt, sollte eine künstliche Beleuchtung angebracht sein.
Diese ist ohnehin nötig, um punktuell für mehr Licht beim Werken mit Kindern zu sorgen.


© grossvater.de – nicht sichere elektrische Maschine


© grossvater.de – nicht sichere Werkezeuge sollten entsorgt werden

An die Arbeitssicherheit beim Werken mit Kindern denken!

Wichtig beim Werken mit Kindern:
Es dürfen keine gefährlichen Maschinen in erreichbarer Nähe sein, denn Kinder probieren wirklich alles aus.

Die Kreissäge ist daher genügend zu sichern, auch an Stichsäge oder Bohrmaschine sollte kein kleines Kind herankommen.

Generell gilt, dass ihr mit hochwertigen Materialien und Werkzeugen arbeiten solltet, damit die gewünschte Arbeitssicherheit gegeben ist.
Stumpfe Schneidwerkzeuge reißen die Haut auf, die Gefahr, vom Werkstück abzurutschen und in die Haut zu schneiden, ist damit allemal größer als mit scharfen Werkzeugen.
Das heißt natürlich nicht, dass dein Enkel freien Zugang zum Cuttermesser bekommen sollte!

Je nach Alter des Kindes ist es ratsam, in hochwertige Kinderwerkzeuge zu investieren.
Bitte keine Billigprodukte wählen!

Achte auch auf die Verbindung von eigentlichem Werkzeug und dessen Griff, damit hier keine Klemmgefahr für kleine Kinderfinger besteht.

Geht es um das Thema Arbeitssicherheit beim Werken, spielt der Verbandskasten eine Rolle.

Da Verletzungen beim Hämmern und Sägen schnell geschehen, solltest du den Verbandskasten direkt in der Werkstatt deponieren.

Achte darauf, dass kindgerechtes Verbandsmaterial vorhanden ist (kleine Binden, lustige Pflaster zum Trösten etc.).

Omas Tiefkühlschrank sollte überdies in jedem Fall eine Kühlkompresse beinhalten, damit der blau geschlagene Daumen deines Enkelchens schnell gekühlt werden kann.

Die eigene Werkbank für das Enkelkind

Kleine Werkkünstler brauchen eine eigene Werkbank, denn sie können noch nicht an Opas großer Werkbank stehen.
Die Notlösung mit einem Hocker davor ist wenig sinnvoll, denn sie steht in komplettem Kontrast zur gewünschten Arbeitssicherheit.

Die Werkbank für deinen Enkel ist idealerweise mitwachsend und kann dementsprechend in der Höhe verstellt werden.
Ein Beispiel dafür ist die Werkbank von Sjöbergs aus Schweden, die für alle kleinen und großen Tischlerfreunde ein Muss ist.
Sie wächst mit und kann in zwei unterschiedlichen Größen aufgebaut werden.

Optional ist eine Zwinge dazu erhältlich, die es wiederum ermöglicht, das zu bearbeitende Werkstück in jeder Position zu fixieren.

Die Outdoor-Werkbank für den Enkel

Wollt ihr lieber draußen arbeiten?
Auch für den Outdoor-Bereich gibt es tolle Werkbänke wie die Outdoor-Werkbank aus imprägniertem Holz.

Sie muss dank dieser Imprägnierung noch nicht einmal jedes Mal abgedeckt werden, wenn sie nicht genutzt wird.

Auch hier ist ein Schraubstock integriert, sodass die zu bearbeitenden Werkstücke eingespannt werden können.

Diese und ähnliche Werkbänke sind bei Kita-Ausstattern zu finden, können aber natürlich auch von Privatpersonen erworben werden. Die Ausgabe lohnt sich, denn hier macht das Arbeiten gleich noch mehr Spaß.